Vorwort:

Sehr geehrte Einwohner, Freunde, Gönner und Unterstützer der Viktoria,

auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom November 2016 wurde das Konzept der Sanierung und des Erhalts des Viktoria-Geländes näher erläutert.

Diese Rubrik dient in erster Linie dazu, Sie zu informieren und das bisher Geschehene auf einem Punkt jederzeit verfügbar zu machen. Denn nur wer alle Informationen hat, kann sich ein objektives Bild der Gesamtsituation machen. Wir werden daher diese Seite stets aktualisieren.

Wer schon einmal auf dem Gelände des FC Viktoria an der Porschestraße war, wird sich denken, warum dieses Gelände erhalten? Dies ist eine gute Frage. Es ist zwar Fakt, dass im Moment das Gelände kaum genutzt wird und der Hartplatz mehr einem Acker gleicht als einem Spielfeld, dies ist jedoch der Situation geschuldet: Tennenplätze sind einfach nicht mehr zeitgemäß! Aber das gesamte Gelände wird weiterhin gepflegt und auch genutzt. Mit der Firma Hillberger GmbH konnte ein örtlicher Landschaftsgärtner gewonnen werden, der das Gelände monatlich pflegt und die Bemühungen der Mitglieder dadurch effizient unterstützt. Die Infrastruktur, also die Kabinen, Schränke, das Geschäftszimmer, etc. sind weiterhin vollumfänglich in Nutzung.

Kein Sportler möchte mehr auf einem Tennenplatz den Sport ausüben. Der einzige Naturrasenplatz der Doppelgemeinde ist in einem so erbärmlichen Zustand, dass er von zehn Monaten Spielbetrieb im Jahr maximal fünf Monate genutzt werden kann. Dies aber auch nur von maximal zwei Mannschaften. Die Mitnutzung des gemeindeeigenen Kunstrasenplatzes an der Neckarstraße ist im Moment die beste Option, und das, obwohl der Platz wegen eines Vergleichs mit einem Anwohner derart stark reglementiert ist, dass es schwierig ist, genug Nutzungszeiten zu bekommen und am Wochenende den Spielbetrieb abzuwickeln. Aber auch hier ist schon ein beträchtlicher Verschleiß zu erkennen und eine Sanierung notwendig.

Seit mehreren Jahren ist der FC Viktoria der Ansicht eine Splittung des Vereins – den Spielbetrieb ins Sportzentrum zu verlagern, aber die Wurzeln am angestammten Platz zu belassen – wäre ein unkalkulierbares Risiko für den Verein. Vom Identitätsverlust ganz zu schweigen. Denn warum sollten die Sportler und Zuschauer nach dem Spiel- und Trainingsbetrieb mit dem Auto vom Sportzentrum ins Vereinsheim fahren und hier die geselligen Stunden verbringen, die auch zum Vereinsleben dazugehören, und nicht gleich nach Hause?

Gerne treten auch die Verantwortlichen mit Ihnen in Kontakt um eine konstruktive Diskussion zu führen und Sie ebenfalls zum Nachdenken anzuregen.

Falls wir Sie überzeugt haben, werden Sie doch Mitglied beim ältesten Fußballverein am Ort und unterstützen Sie Ihren FC Viktoria!

Mit sportlichen Grüßen

Die Vorstandschaft


Gelände bleiben erhalten

https://www.rnz.de/nachrichten/bergstrasse_artikel,-Bergstrasse-Transparente-Rathauspolitik-Edingen-Neckarhausen-Vereinsgelaende-bleiben-erhalten-vorers-_arid,288468.html

„Vereinsgelände bleiben erhalten – vorerst keine Bebauung

In den kommenden fünf Jahren keine Bebauung – Viktoria will ihr Gelände eigentlich behalten“. So titelte die Rhein-Neckar-Zeitung in Ihrem Artikel vom 12.07.2017.

Scheinbar hat man die Lehren aus dem missglückten Versuch das Mittelgewann in ein Baugebiet umzuwandeln verstanden und gibt sich jetzt mehr als Transparent. Es gibt Ausschusssitzung um Ausschusssitzung, Diskussionen bei öffentlichen Gemeinderatssitzungen oder auch – wie eben jüngst geschehen – Bürgerinformationsveranstaltungen. Dies finden wir auch absolut richtig und gut so!

Doch leider bleiben die Ergebnisse irgendwie aus. Im Großen und Ganzen brachte die neuerliche Vorstellung im DJK-Klubhaus keine neuen Erkenntnisse. Dies war bereits bei Beginn klar, als der Vertreter der Fa. MVV Regio Plan zugab, dass die im Hintergrund laufende Präsentation mehr oder minder die ist, die bereits bei der großen Bürgerversammlung in der Eduard-Schläfer-Halle im Jahr 2010 lief.

Genau das ist auch das Problem. Seit dem Jahr 2009 werden Gutachten in Auftrag gegeben, Angebote eingeholt, Planungen angestoßen und verworfen, Sitzungen abgehalten und vieles mehr. Aber, so auch der Bürgermeister, eine Bebauung wird es wohl kurzfristig nicht geben. Frühestens in fünf Jahren sei man soweit. Dies hat man so 2009 auch schon gesagt.

Aber für einen Verein, der ja auch Planungssicherheit benötigt – gerade bei seinen Immobilien – ist es mittlerweile existenziell, hier die nötige Sicherheit durch einen zeitlich strukturierten Ablaufplan zu erhalten. Endgültig müssen auch endlich mal die Fragen nach dem Umbau des Freizeit- und Sportzentrums, die ungelöste Klubhausfrage sowie das weitere Vorgehen geklärt werden. Man stelle sich doch einmal vor einem Hausbesitzer wird offenbart, dass er sein Haus verkaufen muss, er weiß nur nicht wann?!

Frei dem Motto, genug dem Geschwätz – Fakten schaffen!

Ein erster Schritt kann sein, wie bereits von uns angeregt, die Bebauung „modular“ vom Norden her zu starten. Den Hartplatz in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln und zeitgleich im Sportzentrum die nötigen Ertüchtigungen und Neubauten zu starten. Denn eins ist wohl jedem bewusst: Wo die öffentliche Hand größere Projekte plant, geht auch aufgrund gesetzlicher Bestimmungen Zeit verloren. Wir schätzen, dass der (neue) Kunstrasen in Neckarhausen, bei einer ähnlichen Auslastung als der bisherige, ca. eine Lebensdauer von acht bis zehn Jahren hat (Ergebnis Gespräche Fa. Polytan). Die Umbauten und Ertüchtigungen werden wohl auch so lange benötigen. Danach kann der Kunstrasenplatz anstatt saniert zu werden im Sportzentrum neu gebaut werden. Ein Umzug innerhalb der Sommerpause des Vereins wäre möglich, es gibt genug Zeit die Klubhausfrage abschließend zu klären und alle Parteien wären in einer WIN-WIN-Situation. Aber warum lässt sich niemand auf solch eine Diskussion ein? Es wird auf einen Beschluss des Gemeinderats vom Oktober 2016 verwiesen, aber auch dieser Beschluss ist nicht endgültig. Beschlüsse können auch geändert werden!

Hoffen wir der Dinge die da kommen… Eines ist klar: Gerne werden wir uns konstruktiv in jede Art von Dialog einbringen, aber wir werden nicht müde werden unsere Idee des Erhalts und der Modernisierung des Viktoria-Geländes als kurz- mittelfristige Lösung zu propagieren.


Wohnbebauung derzeit einfach unrealistisch!

Zum Artikel des MM vom 23.06.2017: „Vertagt – Bei Wohngebiet noch zu viele Fragen offen“

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-edingen-neckarhausen-vertagt-bei-wohngebiet-noch-zu-viele-fragen-offen-_arid,1068150.html

Wieder einmal musste der Gemeinderat eine Entscheidung bezüglich „Wohnen und Freizeit in Neckarhausen-Nord“ aufschieben. Dies geht leider schon seit dem Jahr 2009. Somit hängen alle Vereine – mit Ausnahme der Kleintierzüchter, dort wurden Fakten geschaffen –seit nunmehr 8 Jahren in der Luft.

Wie soll man so seriös die Planung eines Vereins durchführen, um zukunftsträchtige Entscheidungen zu fällen?

Gemeinderätin und frühere Vorsitzende der Viktoria, Frau Irene Daners, mahnte zu Recht den noch immer nicht erstellten Zeitplan an. Da kommt der Einwurf des Gemeinderates Markus Schläfer nach „zügiger“ Entscheidung einer Ohrfeige gleich! Aufgrund mangelnder Auseinandersetzung mit dem Thema hängt doch bereits seit Jahren der Spielball auf Seiten der Verwaltung und vor allem des Gemeinderates fest.

Ohne Zweifel tut sich ja im Moment der Gemeinderat schwer Beschlüsse zu fassen und Baugebiete auszuweisen. Neckarhausen-Nord hat ein ähnliches Potenzial zu scheitern, wie das Baugebiet im Mittelgewann. Zumal nach acht Jahren immer noch nicht alle baulichen Fragen geklärt wurden. Immerhin wurde nun festgestellt, dass auf vier Hektar bebaubarer Fläche ca. 300 Wohneinheiten entstehen können. Auch die Tatsache, dass es sich um als Erbpacht verpachtete gemeindeeigene Flächen handelt, macht ein Baugebiet in Neckarhausen-Nord durchaus attraktiv. Auch die Anzahl der zu schaffenden Wohneinheiten würde für eine preisliche Entspannung auf dem überhitzen Wohnungsmarkt, vor allem in Edingen-Neckarhausen, sorgen.

Wohnbebauung rückt dicht an den Kleintierhof heran

Acht Jahre brauchte nun der Gemeinderat dazu, das offensichtliche festzustellen. Dass in dem Baugebiet keine Geschäfte und Gaststätten stehen werden, stellte nun namentlich Stephan Kraus-Vierling (UBL) fest. Und ob der Saal des MGV / KTZV noch so genutzt werden kann wie bisher bei Veranstaltungen darf mehr als bezweifelt werden. Richtigerweise stellte Michael Bangert (SPD), auch Vorsitzender des Fördervereins „Viktoria-Freunde“, fest, dass der Erbpachtvertrag der Viktoria noch bis zum Jahr 2058 laufe. Der, der DJK im Übrigen nach unseren Informationen bis 2059.

Leider ist es offensichtlich noch nicht zu jedem Gemeinderat, im Artikel wurde Klaus Merkle (UBL) genannt, durchgedrungen, dass zumindest der FC Viktoria gar kein Interesse hat, sein Klubhaus an Ort und Stelle weiter zu betreiben, wenn der Verein sportlich ins Sport- und Freizeitzentrum umsiedeln muss. Hier sei nochmals klargestellt:

Eine Umsiedlung der Viktoria gibt es nur komplett, d. h. mit Sportbetrieb und eigenem Vereinshaus an neuer Spielstätte. Nicht teilweise!

Am besten wäre immer noch der Vorschlag unseres Vereins, für die noch jahrelang andauernde Planung, verbunden mit massiven Ausbauten im Sportzentrum und der noch immer nicht geklärten baulichen Frage nach Aufschüttung des „Viktoria“-Areals auf Straßenniveau das bisherige Gelände der Viktoria zu sanieren, das Gebäude zu sanieren und den Hartplatz in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln.

Unsere Erachtens nach, ist dies eine Option, die im Gemeinderat dringend diskutiert werden sollte. Denn eines ist klar: Nochmal acht Jahre planloses agieren der Gemeinde, nochmal acht Jahre absolute Planungsunsicherheit wird den Verein zermürben, die engagierten jungen Leute resignieren lassen und die Gebäude keineswegs in einen besseren Zustand versetzen.

Es wird Zeit, dass sich die Gemeinde auf einen Kurs einigt und einen verbindlichen zeitlichen Ablaufplan mit allen Vereinen aufstellt: Auf gar keinen Fall dürfen hier die Vereine außen vor gelassen werden, bzw. über deren Köpfe entschieden werden, sonst darf man sich am Ende nicht wundern, wenn auch „Wohnen und Freizeit in Neckarhausen-Nord“ scheitern wird!


Richtigstellung

Zum Artikel

http://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-edingenneckarhausen-neue-heimat-fuer-kaelble-_arid,1041013.html

erschienen im MM am 03.05.2017

In dem Artikel wurde Bürgermeister Michler zitiert, dass DJK und Viktoria einem sofortigen Umzug in das Sport- und Freizeitzentrum zugestimmt hätten und auf die Vereinshäuser in Neckarhausen zugunsten eines „Haus des Sports“ verzichten würden. Dieses Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen und stellt faktisch nicht die Wahrheit dar.

Nachdem mehrere Bürger aus unserer Gemeinde auf Verantwortliche des FC Viktoria seit diesem Bericht zugegangen sind, um zu erfragen, wie denn nun der Sachstand sei, hier eine Richtigstellung:

Wie auch auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Oktober 2016 und im Flyer des FC Viktoria beschlossen und beschrieben, wurde auch in den gemeinsamen Ausschusssitzungen mit der Gemeinde argumentiert. Der FC Viktoria sieht als beste Alternative nach wie vor einen Verbleib am aktuellen und damit bisherigem Standort als beste Alternative. Unverändert natürlich der Tatsache, dass der Hartplatz einem Kunstrasenplatz weicht. Weiterhin sieht man jedoch mittel- bis langfristig die Zukunft des Vereins im Sport- und Freizeitzentrum wenn dort eben die baulichen Veränderungen abgeschlossen sind. Diese umfasst nicht nur weitere Kunstrasenplätze, sondern eben auch Kabinen, Lagerplätze, Vereinsräumlichkeiten, Geschäftszimmer, etc. im sogenannten „Haus des Sports“, da hier ja auch Sitzungszimmer mit anderen Vereinen geteilt werden können. Der FC Viktoria fordert aber weiterhin ein neues Klubhaus im oder wenigstens am Sport- und Freizeitzentrum. Diese Forderungen und Veränderungen konnten zum großen Teil noch nicht abschließend mit der Verwaltung geklärt werden. Deshalb wird es unter den aktuellen Voraussetzungen keinen „Schnellschuss“, d. h. einen sofortigen Umzug des Vereins geben!

Eine Schlechterstellung darf nicht erfolgen! Hier sind sich der Verein und die Verwaltung schon einmal einig. Auch die Aufsplittung des Vereins, sei es auch nur für wenige Jahre, wird weder von der Vorstandschaft, noch von den Mitgliedern getragen.

Nachdem nun das Baugebiet im Mittelgewann zur Finanzierung der Umbauten und Veränderungen im Sport- und Freizeitzentrum gescheitert ist, bleibt der Zeitplan eines möglichen Umzugs zu o.g. Bedingungen weiter offen!

Unserem Erachten nach ist das Baugebiet „Neckarhausen-Nord“ ein Zuschussgeschäft. Bis die Hundevereine am erst noch zu bauenden Hilfeleistungszentrum umgesiedelt werden können und die Sportvereine endgültig ihren Sitz in Neckarhausen aufgeben und ins massiv umzubauende Sportzentrum umsiedeln können, werden vorab Investitionen in Millionenhöhe notwendig sein. Weiterhin sind die Vereine für Ihre Gebäude zu entschädigen. Auch ist noch nicht geklärt, wie speziell der Umbau zum Baugebiet des Viktoria-Geländes erfolgen soll (Stichwort Aufschüttung auf Straßenniveau).

Leider wurde das im Zeitungsbericht des Mannheimer Morgen so nicht deutlich und verursachte erhebliche Verwirrung. Bürgermeister Michler wurde darauf von der Vorstandschaft hingewiesen und von einer Richtigstellung des Zitates von seitens des Vereins in Kenntnis gesetzt.


Umsiedlung der Tennisplätze – auch hier zeigt sich die Notwendigkeit eines Klubhauses

Auf der Hauptversammlung des Tennisclubs Grün-Weiß Edingen (KW 07/2017) war auch die Umsiedlung des Vereins in das Sport- und Freizeitzentrum ein Thema.

Bürgermeister Michler war persönlich Vorort um die Umsiedlung anhand einer Skizze zu erläutern und einen Zeitplan für die Neu-Errichtung der Tennisanlagen im Sportzentrum vorzustellen. Auch hier haben die Mitglieder festgestellt, dass es existenziell für den Tennisclub ist hier ein eigenes Clubhaus zu unterhalten, mit dem sichere Einnahmen generiert werden können.

Bürgermeister Michler stellte klar: “Was wir definitiv dort nicht wollen, ist eine neue Gaststätte”, so Michler. Im Bericht der RNZ vom 20.02.2017 heißt es weiter: “Auf entsprechende Einwände der Vereinsmitglieder erwiderte der Bürgermeister, dass man hinsichtlich der dort anzusiedelnden Vereine eventuell eine gemeinsame Lösung finden könne.”

Wir vom FC Viktoria fragen uns allerdings, wie soll diese aussehen? Natürlich können sich alle umzusiedelnden Vereine einen Raum zur Bewirtung während des Sportbetriebs oder eine Art Aufenthaltsraum teilen, aber woher sollen sichere Einnahmen, die vor allem in ausreichender Höhe erzielt werden müssen denn kommen? Dies geht eben nur mit einem verpachteten Klubhaus, welches ein Wirt betreibt und im Gegenzug Pacht an nur einen Verein bezahlt.

Nach derzeitigem Stand ist dies allerdings vom Gemeinderat nicht gewollt. Aber dann darf man sich nicht wundern, wenn sich Vereine einer Umsiedlung nicht, oder nur unter Zwang unterwerfen werden. Im schlimmsten Fall bleibt nur noch die Auflösung des Vereins als allerletzte Option übrig. Denn ein Sportverein, der keine sicheren Einnahmen hat, kann weder ein qualifiziertes Sportangebot, noch Mannschaften im Spielbetrieb aufrechterhalten. Dies müsste auch den vielen Vereinsangehörigen im Gemeinderat einleuchten. Hier wurde aber noch keine brauchbare Alternative angeboten.

Solange allerdings auch dieser Punkt nicht abschließend geklärt ist, kann der FC Viktoria einer kompletten Umsiedlung nicht zustimmen. Wie auch schon vorher ausgeführt ist eine teilweise Umsiedlung des Vereins ebenso nicht tragbar. Auch hier ist wieder festzustellen, dass der Erhalt des jetzigen “Viktoria-Geländes” eine echte Option ist.

Bericht der Rhein Neckar Zeitung


Wir fordern gleiches Recht für alle!

Der technische Ausschuss hat in seiner Sitzung vom Donnerstag, den 02.01.2017 entschieden, dem Antrag der Fortuna Edingen auf Verlängerung der Baugenehmigung für den Anbau am bisherigen „Vereinsheim“ am Sport- und Freizeitzentrum zuzustimmen. Damit würde die Vergrößerung des bisherigen „Baus“, einem Neubau eines Vereinsheims in unseren Augen gleichkommen.

Sofern unser Verein ins Sport- und Freizeitzentrum umsiedeln müsste, dann wäre es nur logisch, dass auch der FC Viktoria das Recht zugesprochen bekäme, im oder wenigstens in der Nähe des Sport- und Freizeitzentrums ein Vereinsclubhaus bauen zu dürfen. Da dies aber von Seiten der Gemeinde (derzeit) nicht gewollt ist, ist die logische Konsequenz den bisherigen Standort mit Spielbetrieb und Vereinsheim (noch) zu erhalten und zu sanieren.

Denn ein Fußballverein ohne Anlaufstation für seine Mitglieder – einen gemeinsamen Treffpunkt für Jung und Alt, einen Ort gemeinsam Niederlagen zu verarbeiten und Siege zu feiern – ist ein toter Verein.

Außerdem, und das ist auch das Existenzielle, denn woher sollen die benötigten Einnahmen zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs kommen? Wie sollen Bälle, Trainingsutensilien, Übungsleiterzuschüsse, Trikots, Schiedsrichter und vor allem die Aufwendungen für den Sportplatz denn sonst finanziert werden? Durch wenige Sponsoren? Durch unsichere Einnahmen bei Festen? Eine Kalkulierbarkeit und damit eine sichere Grundlage bieten nur Pacht- und / oder Mieteinnahmen. Alles andere wäre ein unkalkulierbares Risiko!

Unterstützen Sie unsere Sache, indem Sie sich durch alle Fakten ein objektives Bild machen und helfen Sie uns durch Ihre Meinung in der Öffentlichkeit!

Gerade in einem Verein gilt immer das Motto: Nur gemeinsam sind wir Stark!

Bericht der Rhein Neckar Zeitung


Flyer informieren:

Flyer Flyer öffnen

Unsere druckfrischen Flyer haben wir in Umlauf gebracht und informieren warum das Sportgelände an der Porschestraße erhalten bleiben muss. In der aktuellen Ausgabe des Amtlichen Mitteilungsblattes (KW 4) liegt unsere Informationsbroschüre bei. Ebenso kann sie im lokalen Einzelhandel mitgenommen werden. Als pdf-Datei kann sie hier heruntergeladen werden.


Das Hebewerk bleibt am Standort:

Hebewerk Der rote Bereich kennzeichnet in etwa den geplanten Bebauungsbereich (Bild kann vergrößert werden)

Noch bevor unser Flyer in Umlauf gebracht werden konnte, fasste der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung am 19. Januar 2017 den Beschluss das Hebewerk am bisherigen Standort, sprich direkt neben dem Sportgelände an der Porschestraße, zu erneuern. Somit können zig Millionen gespart werden. Ein weiser Beschluss, wie wir finden! Dabei erkannte der Gemeinderat jedoch auch, dass eine Geruchsbelästigung nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. Aus unserer Sicht ein immens wichtiger Grund, die Wohnbebauung an dieser Stelle zunächst zurückzustellen.

Bericht des Mannheimer Morgen


Außerordentliche Jahreshauptversammlung:

Auf der außerordentlichen Jahreshauptversammlung am 18.11.2016 stellte die Vorstandschaft drei mögliche Szenarien vor, wie die Zukunft des FC Viktoria aussehen soll. Die Mitglieder beauftragen die Vorstandschaft die Variante 3: “Erhalt und Sanierung des Viktoria-Geländes” anzustreben.

Hier kann nochmals die Präsentation der Vorstandschaft angesehen werden:

pdf-Datei: Präsentation außerordentliche Mitgliederversammlung

ppt-Datei: Präsentation außerordentliche Mitgliederversammlung

Die Presse berichtete wie folgt:

Bericht der Rhein Neckar Zeitung

Bericht des Mannheimer Morgen


Gemeinderatsbeschluss:

Am 19.10.2016 fasste der Gemeinderat folgenden Beschluss:

Bebauungsplan „Wohnen und Freizeit Neckarhausen Nord“
- Festlegen der Entwicklungsfläche für die Wohnbebauung
Der Sport im Außenbereich in Neckarhausen Nord soll vollständig ins Kultur- und Sportzentrum umgesiedelt werden. Für die weitere Bebauungsplankonzeption wurden die folgenden Inhalte beschlossen: die Halle des TV Neckarhausen, die Vereinsheime von Viktoria, DJK und MGV Neckarhausen mit ihren bisherigen Zuwegungen, Eingängen, Parkplätzen, etc. werden aus der Entwicklungsfläche für eine Wohnbebauung heraus getrennt. Die Beschlussfassung über den endgültigen Standort des neuen Hebewerks wurde zunächst zurückgestellt. Die Fläche für ein Hebewerk ist bei der Bebauungsplankonzeption gegebenenfalls ebenso zu sichern. Die Fußballplätze von Viktoria und DJK, die Tennisplätze des TV Neckarhausen und der DJK, das gesamte Gelände des Vereins für Hundesport Neckarhausen und das Gelände des Kleintierzuchtvereins Neckarhausen sollen als Entwicklungsfläche für Wohnbebauung vorgesehen werden. Sollten die Vereine ihre Vereinsheime am Standort Neckarhausen aufgeben wollen, kann dies berücksichtigt werden.


Kurzer Rückblick in die Historie:

Bereits 1908 begannen die Viktorianer sich eine Spielstätte, damals in der Heinrich-Lanz-Siedlung, zu errichten. Nach rund einem Jahr “Bauzeit” siedelte der Spielbetrieb von den Neckarwiesen auf den neuen Platz über. Nach dem ersten Weltkrieg entschied der Gemeinderat, dass auch andere Vereine den Viktoria-Platz mitnutzen dürfen. Eine Entschädigung erhielt der FC Viktoria nicht. Dennoch baute daraufhin der FC Viktoria ein neues Spielfeld. Doch bereits 1934 fiel dieser Platz den neuen Siedlungsplänen der Gemeinde zum Opfer. Auch diesmal ohne eine Entschädigung von Seiten der Gemeinde zu erhalten. Doch die Viktorianer schufen auch diesmal, in der ehemaligen Kiesgrube, dem heutigen Standort des FC Viktoria, abermals einen neuen Sportplatz. Dieser wurde erstmals 1980 generalüberholt und erhielt im August 2008 eine neue Oberschicht. (zum ausführlichen Bericht)

Das direkt angrenzende Klubhaus begann man im Jahr 1963 zu bauen un am 10.10.1964 feierten die Viktorianer Richtfest. Pünktlich zur Neckarhäuser Kerwe im Jahr 1966 begann der Wirtschaftsbetrieb und am 18.05.1968 durfte die endgültige Einweihung gefeiert werden. 1989 wurde das Klubhaus umgebaut, die angrenzende Wohnung sowie das Geschäftszimmer und die Kabinen vergrößert. Auch heute noch erfreut sich unser Klubhaus großer Beliebtheit. (zum ausführlichen Bericht)