Vorwort:

Sehr geehrte Einwohner, Freunde, Gönner und Unterstützer der Viktoria,

auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom November 2016 wurde das Konzept der Sanierung und des Erhalts des Viktoria-Geländes näher erläutert.

Diese Rubrik dient in erster Linie dazu, Sie zu informieren und das bisher Geschehene auf einem Punkt jederzeit verfügbar zu machen. Denn nur wer alle Informationen hat, kann sich ein objektives Bild der Gesamtsituation machen. Wir werden daher diese Seite stets aktualisieren.

Wer schon einmal auf dem Gelände des FC Viktoria an der Porschestraße war, wird sich denken, warum dieses Gelände erhalten? Dies ist eine gute Frage. Es ist zwar Fakt, dass im Moment das Gelände kaum genutzt wird und der Hartplatz mehr einem Acker gleicht als einem Spielfeld, dies ist jedoch der Situation geschuldet: Tennenplätze sind einfach nicht mehr zeitgemäß! Aber das gesamte Gelände wird weiterhin gepflegt und auch genutzt. Mit der Firma Hillberger GmbH konnte ein örtlicher Landschaftsgärtner gewonnen werden, der das Gelände monatlich pflegt und die Bemühungen der Mitglieder dadurch effizient unterstützt. Die Infrastruktur, also die Kabinen, Schränke, das Geschäftszimmer, etc. sind weiterhin vollumfänglich in Nutzung.

Kein Sportler möchte mehr auf einem Tennenplatz den Sport ausüben. Der einzige Naturrasenplatz der Doppelgemeinde ist in einem so erbärmlichen Zustand, dass er von zehn Monaten Spielbetrieb im Jahr maximal fünf Monate genutzt werden kann. Dies aber auch nur von maximal zwei Mannschaften. Die Mitnutzung des gemeindeeigenen Kunstrasenplatzes an der Neckarstraße ist im Moment die beste Option, und das, obwohl der Platz wegen eines Vergleichs mit einem Anwohner derart stark reglementiert ist, dass es schwierig ist, genug Nutzungszeiten zu bekommen und am Wochenende den Spielbetrieb abzuwickeln. Aber auch hier ist schon ein beträchtlicher Verschleiß zu erkennen und eine Sanierung notwendig.

Seit mehreren Jahren ist der FC Viktoria der Ansicht eine Splittung des Vereins – den Spielbetrieb ins Sportzentrum zu verlagern, aber die Wurzeln am angestammten Platz zu belassen – wäre ein unkalkulierbares Risiko für den Verein. Vom Identitätsverlust ganz zu schweigen. Denn warum sollten die Sportler und Zuschauer nach dem Spiel- und Trainingsbetrieb mit dem Auto vom Sportzentrum ins Vereinsheim fahren und hier die geselligen Stunden verbringen, die auch zum Vereinsleben dazugehören, und nicht gleich nach Hause?

Gerne treten auch die Verantwortlichen mit Ihnen in Kontakt um eine konstruktive Diskussion zu führen und Sie ebenfalls zum Nachdenken anzuregen.

Falls wir Sie überzeugt haben, werden Sie doch Mitglied beim ältesten Fußballverein am Ort und unterstützen Sie Ihren FC Viktoria!

Mit sportlichen Grüßen

Die Vorstandschaft


Gemeinde bezahlt Aussitzen nun teuer!

Zum Bericht vom Mannheimer Morgen vom 19.10.2018 „’Ein Häuschen und vier Plätze’ für mehr als eine Millionen Euro“ und
zum Bericht von der Rhein-Neckar-Zeitung vom 19.10.2018 „Eine weitere Hürde ist genommen“

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-edingen-neckarhausen-ein-haeuschen-und-vier-plaetze-fuer-mehr-als-eine-million-euro-_arid,1335623.html

https://www.rnz.de/nachrichten/bergstrasse_artikel,-baugebiet-neckarhausen-nord-eine-weitere-huerde-ist-genommen-_arid,394212.html

Seit nunmehr zehn Jahren zieht sich bereits die Diskussion um das Baugebiet „Wohnen und Freizeit in Neckarhausen-Nord“. Vertreter des FC Viktoria waren bei der Sitzung des Gemeinderats am 17.10.2018 zugegen, um sich direkt ein Bild der Diskussion zu machen. Dabei fiel vor allem auf, dass alle Fraktionen zwar Bedenken im Hinblick auf den Neubau der Tennisplätze, samt Gebäude, äußersten – trotzdem jedoch vorbehaltlos zustimmten. Wie kann das sein? Wenn man Bedenken hat, sollten diese doch geklärt werden – wenn man allerdings trotzdem einfach Zustimmung erteilt, fallen die Bedenken in die Rubrik „heiße Luft“.

Im Mannheimer Morgen heißt es, dass im Moment Gesamtkosten von 1,2 Mio. Euro im Raum stehen, um vier Tennisplätze und ein Funktionshäuschen (nicht Haus) für den Tennissport zu erstellen – die anderen Sportarten sind da noch lange nicht untergebracht. Dabei stehen noch Angebote und Auftragsvergabe für Elektro- und Sanitärleistungen aus. Jeder, der in seinem Leben schon einmal gebaut hat, weiß, dass dies die finanziell aufwendigsten Gewerke sind. Jetzt schon sind Mehrkosten von 270.000,- Euro zu erwarten. Völlig richtig stellt GR Dietrich Herold (FDP/UBL) fest, dass sich das Baugebiet auch finanziell lohnen muss. Wenn man aber, wie von Bürgermeister Michler erwähnt, mit einem Verkaufserlös von 500 – 900 Euro / m² rechnet, stellt sich wieder die Frage, wer soll denn dort bauen? Junge Familien, sozialer Wohnungsbau – Fehlanzeige! Hier wird wieder ein Bauträger oder Investoren zum Zuge kommen, die dann anschließend Luxuspreise für Luxuswohnungen abrufen. Zu Recht gibt es massive Kritik und eine BI gegen das Vorhaben.

Auch darf man bezweifeln, dass die Umsiedlung des Fußballs aus Neckarhausen-Nord (DJK und Viktoria) billiger werden wird, als das Umsiedeln einer elitären Randsportart mit ein paar kleinen Plätzen und einer „Blockhütte“ (auf keinen Fall beeidigend zu sehen). Der FC Viktoria hat ja mit seinem Angebot der Fa. Polytan durchaus einen gangbaren Weg gezeigt, der auf jeden Fall kostengünstiger ist. Außerdem kann man den geplanten Neubau des Hebewerks mit dem Bau des Kunstrasenplatzes an der Porschestraße durchaus verbinden – Stichwort: Synergie!

Es bleibt also abzuwarten wann denn die Gemeinde, die Verwaltung und der Gemeinderat, endlich „solch dicke Bretter bohren“ wird und der Fußballsport eine echte Lösung präsentiert bekommt. Denn eines ist klar: Hier ist die Gemeinde gefragt eine gangbare Lösung zu erarbeiten, denn die Gemeinde will ja eine Umsiedlung der Vereine, nicht die Vereine selbst!

Auch rächt sich das jahrelange Aussitzen. Denn in Zukunft werden die Preise auf dem Wohnungsmarkt kaum geringer werden!

Wer über eine Millionen Euro für einen elitären Randsport ausgibt…

Wer über eine Millionen (1.000.000,-) für einen elitären Randsport wie Tennis ausgibt, der seine Boomzeit (von 10 Plätzen auf 4 Plätze) seit dem Wimbledon-Gewinn von Boris Becker und Steffi Graf hinter sich hat, braucht sich über Kritik nicht wundern. Auch ein Eigenbetrag, wie vom neuen GR Rolf Stahl (OGL) erfragt, muss man von Vereinsseite entschieden entgegentreten.

Fakt ist, der FC Viktoria hat in seiner 110-jährigen Geschichte bereits zweimal einen Platz selbst finanziert gebaut. Zweimal wurde man von der damalig eigenständigen Gemeinde Neckarhausen unter Vorwänden und Androhungen ohne Entschädigung enteignet. Das jetzige Domizil wurde auch, wenn auch nicht in heutiger Form, selbst erschaffen und aus eigenen Mitteln von Mitgliedern Anfang der 60er Jahre ein Klubhaus errichtet, das Anfang der 90er Jahre erweitert wurde. Ein drittes Mal wird es keinen eigenen Platzneubau und Klubhausneubau geben! Trotz dieser mehrmaligen schweren Eingriffe in das Vereinsleben seitens der Gemeinde war man stets konstruktiv und mit Elan an allen Gesprächen beteiligt. Das Damoklesschwert „Neckarhausen-Nord“ hängt seit über zehn Jahren über dem Verein und erschweren die Vereinsarbeit und Zukunftsfähigkeit des Clubs massiv. Man hat sogar mit dem Erhalt und der Sanierung des Viktoria-Geländes einen eigenen Vorschlag eingereicht, der zum damaligen Zeitpunkt durchaus für eine Entlastung der Gemeindefinanzen hätte sorgen können, und dies auch immer noch kann. Der GR Wolfgang Jakel (SPD) stellt richtig fest: „Wer A sagt, muss auch B sagen.“ Aber das darf nicht nur für den Tennissport gelten – es muss für alle Sportarten zutreffen!

Und als geht es nicht weiter…

Im Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) war zu lesen, dass ein Gutachterausschuss eingerichtet wurde um über Entschädigungszahlungen zu verhandeln. Dies ist so nicht korrekt. Der nominelle Gutachterausschuss der Gemeinde wurde beauftragt die Vereinsanlagen, Klubhäuser und Bauten zu schätzen, damit die Gemeinde eine Grundlage hat überhaupt in Verhandlungen mit den betroffenen Vereinen einzusteigen, da schlicht für die selbsterstellten Bauten eine Entschädigung fällig wird. Denn es ist immer noch festzuhalten, dass bisher noch überhaupt gar nichts (!) in den letzten zehn Jahren konkretisiert wurde. Weder Verträge, noch Abmachungen, noch Verhandlungen über Entschädigungen, noch reelle Aussichten wie es generell weiter gehen soll, noch über die anstehenden Erweiterungen im Sportzentrum (der Kunstrasenplatz im Sport- und Freizeitzentrum wurde ja aus Kostengründen dieses Jahr im Haushalt gestrichen) – eben gar nichts! Stattdessen wurde die Quadratur des Kreises betrieben, Bedenken geäußert, heiße Luft fabriziert, aber eben nichts konkretes, greifbares, schriftlich verbrieftes erarbeitet.

Neues Hebewerk dringend notwendig

Was leider in beiden Berichten der Tagespresse nicht geschrieben wurde, aber der weitaus wichtigste Punkt auf der Sitzung war, ist die Tatsache, dass in den kommenden zwei Jahren das Hebewerk am Viktoria-Platz dem geplanten Neubau in Millionenhöhe (ca. 8 Mio. Euro = 8.000.000 EUR) weichen muss. Dazu jedoch sind Tiefbauarbeiten auf dem Viktoria-Gelände nötig, für das der Verein ein Erbpachtrecht bis 2057 besitzt. Bisher kamen noch keine Gespräche diesbezüglich zustande, geschweige denn konkrete Verhandlungen. Es bleibt abzuwarten wie es hier in Kürze weitergehen wird. Eines muss jedem klar sein: Der FC Viktoria muss um seine Zukunft mehr denn je fürchten und wird mit allen Bandagen kämpfen um überhaupt eine Zukunft zu haben!


 Hilfeleistungszentrum eigentlich erster Schritt für Neckarhausen-Nord

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-edingen-neckarhausen-kleiner-schritt-in-richtung-hilfeleistungszentrum-_arid,1315357.html

Kommentar zum Artikel: Kleiner Schritt in Richtung Hilfeleistungszentrum vom 14.09.2018 aus dem Mannheimer Morgen

Endlich werden Gemeinderäte etwas konkreter, auch wenn das Bebauungsgebiet Neckarhausen-Nord nicht explizit erwähnt wurde, so ist aber eins Fakt:

Wenn Neckarhausen-Nord kommen soll ist das Hilfeleistungszentrum der erste Schritt. Es soll ja vom Norden her begonnen werden, d.h. Kleintierzüchter und Hundesport sollen als erstes weichen, dann DJK und Viktoria. Um aber den Hundesport im neuen Areal neben dem Hilfeleistungszentrum anzusiedeln muss dieses auch erst erstellt werden.

Wie die Verantwortlichen der Viktoria bereits seit 2016 betonen wird nun auch durch GR Zachler von der SPD endlich einmal eine Aussage wegen des Zeitplans getroffen. Wir haben schon immer gesagt, dass es mindestens bis 2025 dauern wird, ehe hier vernünftige Planungen abgeschlossen, die notwendigen Grundstückzukäufe erfolgt, die Planungsphase konkretisiert und die Bebauung beginnen kann – und dann ist in Neckarhausen-Nord noch nicht ein Verein umgesiedelt, geschweige denn die Infrastruktur für das Baugebiet bereinigt und geschaffen.

Der realistisch denkende und politisch interessierte Bürger unserer Gemeinde stellt auch fest, dass andere Projekte klar Vorrang haben. Die Edinger Pestalozzischule muss kernsaniert werden (vermutliche Kosten in Millionenhöhe), die Kindergärten und Grippen müssen geschaffen, bzw. saniert werden. In Neckarhausen-Nord muss ebenfalls das Hebewerk saniert, bzw. neu gebaut werden. Dies sind Kosten in Millionenhöhe, die die Gemeinde zuerst einmal vorstrecken muss, bevor überhaupt das Baugebiet in Neckarhausen als solches begonnen werden kann.

Wenn man es auch wieder realistisch einschätzt muss man sich wiederum die Frage stellen, macht das Baugebiet Neckarhausen-Nord überhaupt so Sinn? Sind die Kosten im Voraus überhaupt zu stemmen? Wie viel kommt an Einnahmen kurzfristig (Verkauf Grundstücke) und mittelfristig (Steuereinnahmen der neuen Bewohner) herein? Wurde dies überhaupt intern einmal berechnet? Ist ein „Konzept“, so wie es auch vor Wochen der Gastredner in unserer Gemeinde empfohlen hat überhaupt vorhanden? Oder werden über Millionen in einer 14.500-Einwohner-Gemeinde entschieden wie in der Bundespolitik über Milliarden?

All das erschließt sich weder den Vereinsvertretern, die in der näheren Planung sogar mit am Tisch sitzen, noch dem Beobachter der Gemeinderatssitzungen nicht immer klar, bzw. gar nicht. Dies ist schade, denn die Projekte „Zukunftswerkstatt“ und die immense Beteiligung der Bevölkerung bei Infoveranstaltungen macht doch deutlich, dass zum Einen eine Beteiligung von der Bevölkerung (dem Wähler) gewünscht wird und das ebenfalls gute Ideen dabei herauskommen.

Nächstes Jahr ist Gemeinderatswahl und so langsam fängt auch der interne Wahlkampf an. Man wird mit Sicherheit in absehbarer Zeit keine offenen Worte gegen Gruppierungen hören, da ja der gewählte GR im Normalfall seine Wiederwahl anstrebt. Deswegen werden wieder Durchhalteparolen an die Feuerwehr, die Vereine, das Rote Kreuz und andere Interessengruppierungen erfolgen. Und wieder wird Zeit vergeudet, wie bereits seit 2009 – schade.

Aber auch, vor allem die Sportvereine hängen weiter in der Luft. Wann geht es los? Wie geht es los? Was kann realisiert werden? Was muss in das Land der Träume weichen? Wie kann ein Verein unterstützen? Welches Konzept ist vorhanden? Alles Fragen, die eine seriöse Planung in einem Verein zukünftig an die Grenze der Handlungsfähigkeit bringen.

Der FC Viktoria gibt abermals zu bedenken, dass der Erhalt und Sanierung des Viktoria-Geländes nebst Klubhaus eine kurzfristig realisierbare Lösung für die Sportvereine in Neckarhausen-Nord darstellt und zumindest erneut im Rat diskutiert werden muss. Zudem mit Sicherheit auch die kurzfristig günstigste Lösung darstellt – denn nichts desto trotz kann eine Realisierung von Neckarhausen-Nord schrittweise vom Norden her begonnen werden.


Stellungnahme zum Artikel der UBL im amtlichen Mitteilungsblatt vom 05.04.2018

Bezugnehmend auf den Bericht des Gemeinderats Stephan Kraus-Vierling im amtlichen Mitteilungsblatt vom 05. April 2018, sehen wir uns gezwungen Stellung zu beziehen und die Situation klarzustellen. Unserer Ansicht nach enthält dieser Bericht nicht nur Unwahrheiten sondern verdreht einige Tatsachen. Besonders bedauernswert ist jedoch, die auch hier wieder zu Tage tretende Diskussionskultur des Gemeinderats.

Bis heute hat auch die UBL niemals das direkte persönliche Gespräch mit uns gesucht. Ähnlich wie bei der Diskussion über ein Baugebiet in Edingen wird mit Unwahrheiten und falschen Tatsachen hantiert ganz getreu dem Motto: Der lauteste hat Recht, pöbeln hilft!
Auch sehen wir nicht, dass die UBL mit dieser Vorgehensweise Ihre Politik durchsetzen kann und wird. Der FC Viktoria möchte sich auf diese Diskussionskultur nicht einlassen. Jedoch sehen wir uns aufgrund des Berichts gezwungen zu reagieren und die Tatsachen korrekt darzustellen.

„Der Fußballsport in unserer Gemeinde muss endlich zusammengeführt werden, statt ihn immer neu zu zerteilen“ (Stephan Kraus-Vierling im Bericht der UBL im AMB vom 05.04.2018)

Fakt ist, dass bereits im Jahr 2007, also ein Jahr vor dem Jubiläumsjahr zum 100-Jährigen, die damalige Vorstandschaft des FC Viktoria bei der Gemeinde und dem Bürgermeister vorstellig wurde und mitteilte zur Saison 2008/2009 einen Umzug in das Sport- und Freizeitzentrum anzustreben.
Auch damals war allen Verantwortlichen klar, dass mit dem Hartplatz im Sport- und Freizeitzentrum keine zukunftsfähige Spielfläche gegeben ist.

Jedoch hieß es damals wörtlich: „Solch dicke Bretter können nicht gebohrt werden!“ Gemeint war damit, dass die nötigen Umbauten, nämlich zusätzliche Kabinen, Umwandlung Hartplatz in Kunstrasenplatz, weitere sanitäre Anlagen, Bewirtungsmöglichkeiten während der Spiele, Lagerräume, etc., seitens der Gemeinde gar nicht in so kurzer Zeit umgesetzt werden können.
Festzuhalten ist, dass bis heute, abgesehen von der Umwandlung des Hartplatzes in einen Kunstrasenplatz, welcher im Übrigen mittlerweile sanierungsbedürftig ist, nichts umgesetzt wurde.

Stattdessen sollten sich DJK und Viktoria im Jahre 2008 einigen, welcher Fußballverein in Neckarhausen einen Kunstrasenplatz auf seinem Gelände erhalten soll. Bekannterweise wurde dieser im Jahre 2009 auf dem Gelände der DJK errichtet. Auch dieser Platz hat mittlerweile das Ende seiner Lebensdauer erreicht und ist nun komplett sanierungsbedürftig.
Ferner ist gegenwärtig, die für das Sport- und Freizeitzentrum geplante Umwandlung des Rasenplatzes in einen Kunstrasenplatz, kürzlich dem Rotstift zum Opfer gefallen.

Auch hört man immer wieder von Seiten der Gemeinderäte, so auch in diesem Bericht, dass die Fußballvereine doch fusionieren sollen. Voraussetzung hierfür ist jedoch nicht das Wunschdenken von Gemeinderäten, sondern hauptsächlich die Interessen von Mitgliedern. Im Jahre 2003 scheiterte eine geplante Fusion zwischen DJK und Viktoria an den Mitgliedern, da diese mit dem verhandelten Ergebnis nicht zufrieden waren. Im Jahre 2014 wurden wieder Verhandlungen mit der DJK aufgenommen, scheiterten aber daran, dass man keinen gemeinsamen Nenner fand.

Im Übrigen bekundeten damals die Viktoria-Mitglieder per Mitgliedervotum den Willen, dass die Fortuna direkt in die Gespräche eingebunden werden sollen um direkt eine große Lösung anzustreben. Das Ergebnis ist heute ja bekannt.

Aktuell wollen DJK und Fortuna fusionieren, müssen aber nach der JHV der Fortuna weiteren Aufklärungsbedarf bei den Mitgliedern leisten. Offenbar waren auch hier nicht alle Mitglieder mit dem verhandelten Ergebnis einverstanden. FAKT IST: Die Mitglieder des Vereins bestimmen über eine Fusion. KEIN Gemeinderat, KEINE Verwaltung, KEINE Behörde, NIEMAND SONST. Dies sollte doch den Damen und Herren vom Gemeinderat, die sich politisch in einer Demokratie engagieren, bekannt sein.

Eine Fusion von Vereinen ist üblicherweise keine leichte Aufgabe und mitnichten zu unterschätzen. Im Vorfeld sind viele Gespräche zu führen, wie auch das jüngste Beispiel bei den Gesangvereinen gezeigt hat. Die Fusion wurde mit einem denkbar knappen Ergebnis angenommen. Berücksichtigt werden muss auch, dass Entscheidungen von Mitgliedern in solchen Fällen oft nicht nur rational, sondern auch emotional getroffen werden. Dies ist jedoch menschlich und so zu akzeptieren.

Zum Thema Jungendarbeit ist folgendes zu sagen: Im Jahre 2010 gründete sich der Jugendfußballclub (JFC) Edingen-Neckarhausen, da einige Eltern, die später Verantwortung in diesem Verein übernahmen, mit der Jugendarbeit, damals eine Kooperation zwischen DJK, Fortuna und Viktoria, nicht einverstanden waren. Schon vorher arbeitete man seitens des FC Viktoria im Jugendbereich immer wieder, abwechselnd mit DJK und Fortuna, zusammen. Denn, die Statuten des Fußballverbandes ließen es damals nicht zu, dass drei Vereine eine Spielgemeinschaft eingingen; immer nur zwei Vereine. Sondergenehmigungen wurden von Seiten des Verbands abgelehnt.

Auch der JFC startete stark, ließ aber einige Jahre später genauso stark wieder nach. Den Verantwortlichen wurde klar, dass das Führen eines Vereins in verantwortlicher Position mit viel Arbeit verbunden ist. Die Helferanzahl gering ist und man einen erheblichen Teil seiner Freizeit opfern muss. Aktuell hat die Viktoria keine eigene Jugendarbeit, da schlicht die ehrenamtlichen Helfer fehlen. Auch die gemeinsame Jugendarbeit von DJK und Fortuna wird zur kommenden Saison einen Umbruch bei den Verantwortlichen erleben. Auch wurde versucht, unter der Moderation des UBL-Gemeinderats Klaus Merkle, eine Kooperation aller Fußballvereine zu erreichen, zunächst im Jugendbereich, mit der Absicht dies auszuweiten. Aber hier scheiterten die Verhandlungen.

Kommen wir nun zur aktuellen Situation. Entgegen anderer Behauptungen lehnt das Mitgliedervotum der Viktoria-JHV von 2016 einen Umzug des Fußballvereins überhaupt nicht ab. Folgendes wurde von den Mitgliedern beschlossen: Langfristig wird sich einem Umzug ins Sport- und Freizeitzentrum nicht verweigert, allerdings ist nur ein kompletter Umzug des Vereins anzustreben. Es muss eine Aussicht auf ein Klubhaus als Finanzierungsmöglichkeit und Anlaufstelle der Mitglieder geben, da eine Splittung des Vereins auf jeden Fall abgelehnt wurde. Kurzfristig soll versucht werden, bis zum Abschluss der nötigen Umbauten und Erweiterungen im Sport- und Freizeitzentrum, eine für alle Beteiligten sinnvolle Lösung am bisherigen Standort zu realisieren. Genau diesem Votum ist die Vorstandschaft verpflichtet und folgt dem Auftrag der Mitglieder.

Dies alles vor dem Hintergrund, dass
- man bereits zur Saison 2008/2009 umziehen wollte
- seit 2009 munter und fleißig das Baugebiet Neckarhausen-Nord geplant wird, ohne überhaupt bisher Fakten zu schaffen
- die Umwandlung des Rasen- in einen neuen Kunstrasenplatz im Sport- und Freizeitzentrum dem Rotstift zum Opfer gefallen ist
- immer noch keine Investitionen in die Infrastruktur getätigt wurden
- die vorhandenen Kunstrasenplätze in Edingen und Neckarhausen dringend sanierungsbedürftig sind, da sie eine potenzielle Verletzungsgefahr darstellen
- das Viktoria-Gelände bereits überplant ist, obwohl der Erbpachtvertrag (Laufzeit bis 2057) nicht gekündigt wurde
- keine Verhandlungen über Entschädigungen, die vertragsgemäß im Falle einer einseitigen Kündigung zu leisten sind, erfolgt sind
- nicht klar ist wann und wo mit was begonnen werden soll und eigentlich seit neun Jahren, abgesehen von losen Absichtsbekundungen, gar kein Fortschritt ersichtlich ist.

Der Gemeinderat muss sich auf jeden Fall davon verabschieden, Vereinen diktieren zu wollen, wie die Mitglieder zu denken haben und wie diese handeln sollen. In Deutschland lebt man immer noch in einem freien Land – dies sollte die UBL auf dem Schirm haben. Unserer Ansicht nach ist eine Lösungsfindung nur über den Dialog mit den Vereinen und vor allem dessen Mitgliedern möglich. So möchten wir den Gemeinderat nochmals inständig dazu einladen bei Unklarheiten das persönliche Gespräch zu suchen. Wir jedenfalls verschließen uns keiner konstruktiven Diskussion.

Ferner möchten wir dem Autor des Berichts nahelegen zukünftig keine Tatsachen zu verdrehen und vor allem die Verbreitung von Unwahrheiten zu unterlassen. Wir empfehlen weiter, dass man als Mitglied des Gemeinderates seine Hausaufgaben gewissenhafter erledigt und davon abkommen möge Wunschdenken und Traumvorstellungen lauthals, an allen beteiligten Parteien vorbei, zu propagieren.

Abschließend ist noch folgendes festzustellen. In Edingen Neckarhausen teilen sich momentan drei Fußballvereine mit insgesamt 13 Mannschaften zwei ganzjährig bespielbare Plätze, die aktuell aufgrund des hohen Verschleißes sanierungsbedürftig sind. Ab Sommer kommen zwei weitere Mannschaften dazu. Angenommen der erwähnte FC Edingen-Neckarhausen würde gegründet, bleibt es im Übrigen bei 13 Mannschaften, da nur zwei Seniorenmannschaften wegfallen würden. Vorausgesetzt dieser neue Verein stellt dann keine drei Mannschaften.

In anderen Gemeinden, wie zum Beispiel Ladenburg, teilen sich zwei Vereine mit zwölf Mannschaften drei Plätze. In Heddesheim hat ein Verein zwei Plätze. In Ilvesheim hat ein Verein zwei Plätze. Die Anzahl richtet sich dort eben nach der Anzahl der sporttreibenden Mannschaften und deren Wachstumspotenzial.

Nachdem sich bereits Anwohner seit Jahren (Mitte der Neunziger Jahre) über zu viel Lärm im Sportzentrum beklagen – im Augenblick spielt da hauptsächlich die DJK/Fortuna Fußball - sind wir ferner gespannt, wie lange der von der Gemeinde als alleinige Alternative ausgerufene Standort für den ganzen Fußballsport im Sport- und Freizeitzentrum von Gerichten unangetastet bleiben wird.

Der FC Viktoria bleibt dabei, solange keine belastbare Alternative zum jetzigen Standort verbindlich zugesagt und umgesetzt ist, handeln wir weiter strikt gemäß dem Votum der Mitglieder und bieten der Gemeinde eine eigene belastbare Alternative an. Bis Neckarhausen-Nord umgesetzt sein wird, fließt noch viel Wasser den Neckar entlang. Wir werden daher nicht müde zu betonen, dass wir auch zukünftig offen für persönliche Gespräche und konstruktive Diskussionen sind.


Stellungnahme zum Artikel „Fußballer schreiben Brandbrief“

Zum Artikel der RNZ vom 21.03.2018: „Fußballer schreiben Brandbrief“

https://www.rnz.de/nachrichten/bergstrasse_artikel,-fc-viktoria-neckarhausen-fussballer-schreiben-brandbrief-_arid,346350.html

Wir möchten hiermit auf den in der Rhein-Neckar-Zeitung erschienenen Artikel „Fußballer schreiben Brandbrief“ eingehen und erläutern was uns antrieb diesen zu verfassen. Vor allen Dingen ist uns daran gelegen, deutlich zu machen, dass wir uns konstruktiven Lösungsansätzen bzgl. der angespannten Sportplatzsituation in der Gemeinde nicht verschließen, sondern uns daran konstruktiv beteiligen möchten.

Zum Artikel: Zweifellos ist unser Hartplatz in einem schlechten Zustand. Zweifellos wäre der Verlust des Clubhauses ein schwerer Schlag hinsichtlich unserer wirtschaftlichen Situation; aber: Der FC Viktoria steht weiterhin zu seinem Grundsatzbeschluß sich einem Umzug ins Sport- und Freizeitzentrum nicht zu verwehren. Wir haben aber auch betont, dass für einen solchen Umzug seitens der Gemeinde die Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen.

Neben den benötigten Sportplätzen werden weitere Kabinen und Lagermöglichkeiten benötigt. Die Umwandlung des Rasen- in einen Kunstrasenplatz ist nun zwischenzeitlich dem Rotstift zum Opfer gefallen. Von einer Ertüchtigung des fast verschlissenen Kunstrasenplatzes in Edingen gehen wir in naher Zukunft gar nicht erst aus. Weitere Kabinentrakte oder zusätzliche Lagerflächen für Trainingsmaterialien sind für uns auch nicht in Sicht. Ein in Planung befindlicher Verein der türkischen Gemeinde verschärft die ohnehin angespannte Platzsituation.

Als Vorstand des FC Viktoria sind wir unseren Mitgliedern gegenüber verpflichtet allen voran die Zukunftsfähigkeit unseres Vereins sicherzustellen. Als Fußballer sind wir auf einen bespielbaren Platz angewiesen. Und genau hier sahen wir uns gezwungen zu reagieren und mit eigenen Vorschlägen mögliche Lösungsansätze aufzuzeigen. Wir verfallen hierbei keinesfalls in Aktionismus, jedoch können wir nicht einfach in Untätigkeit verharren.

Im Rahmen unserer Befugnisse bzw. auf unserem Gelände können wir tätig werden und so entschlossen wir uns ein belastbares Angebot für den Umbau in einen Kunstrasenplatz einzuholen. Dieser soll als Diskussionsgrundlage dienen. Denn wir werden nicht müde zu betonen, dass unser Vorschlag der Gemeinde Zeit für den Umbau des Sport- & Freizeitzentrums einräumen würde. Ferner weisen wir nochmals darauf hin, dass mit der Bebauung von Neckarhausen Nord auch vom Norden her begonnen werden kann. Wir signalisierten bereits den Kunstrasenplatz auch mit anderen Vereinen teilen zu wollen. Und um den Kreis zu schließen, betonen wir nochmals, dass wir uns dann nach Schaffung aller Rahmenbedingungen, einem Umzug ins Sport- & Freizeitzentrum nicht verwehren.

Das Thema Unterbau und Drainage ist in unserem Angebot bereits berücksichtigt. Auch wollen wir aufzeigen welcher Betrag bezuschussungsfähig ist um die für die Gemeinde günstigste aller Möglichkeiten aufzuzeigen. Wir wissen um den Sparzwang der Gemeinde, aber wir wissen auch um die Sportplatzsituation in Edingen-Neckarhausen. Der Baubeginn für Neckarhausen Nord ist nicht festgelegt. Jahr um Jahr verstreicht und bis auf immer neue Planungen passiert nichts Konkretes. Der Rasenplatz ist mehrheitlich für den Spielbetrieb gesperrt und die Kunstrasenplätze verschleißen aufgrund des Sanierungsstaus zusehends.

Der FC Viktoria will den Grundsatzbeschluss des Gemeinderats nicht torpedieren. Uns treibt allerdings die Sorge, dass der Rat weiterhin keine Lösung erzielen und präsentieren kann. Um unserem Sport nachgehen zu können benötigen wir zwingend ein bespielbares Spielfeld. Was wenn in naher Zukunft die bestehenden Kunstrasenplätze wegen der angesprochenen hohen Verletzungsgefahr gänzlich gesperrt werden müssen? Was passiert, wenn der Rasenplatz weiterhin gesperrt bleibt und auch nicht in einen neuen Kunstrasenplatz umgewandelt wird? Wo soll der FC Viktoria seinem Sport nachgehen? Wo soll die DJK/Fortuna ihrem Sport nachgehen? Wo soll der geplante türkische Verein zukünftig spielen und trainieren?

Wir wollen nicht untätig in dieses abzusehende „Worst Case Szenario“ hineindriften und bitten inständig darum unseren Vorschlag im Sinne aller Beteiligten ernsthaft zu diskutieren. Denn eines ist sicher, es muss zeitnah etwas passieren!


350.000 € vs. 750.000 €: Umwandlung des Platzes in Neckarhausen wesentlich günstiger, als im Sportzentrum

Gespräch mit dem Außendienstmitarbeiter der Firma Polytan GmbH Sportstättenbau, Herr Eberhardt

Am Mittwoch, den 21.02.2018 trafen sich Vertreter des FC Viktoria mit einem Experten für Sportstättenbau der Fa. Polytan GmbH. Die Polytan GmbH ist der führende Sportstättenbauer in Süddeutschland und spezialisiert auf Kunstrasenplätze aller Couleur. So finden sich nicht nur FIFA-Statutengemäße Sportplätze für den Profifußball, sondern auch Kunstrasenplätze, welche für den Amateurfußball völlig ausreichend sind im Portfolio.

Ziel dieser Zusammenkunft war es, von einem Experten, die baulichen Möglichkeiten auf dem Viktoria-Gelände zur Schaffung eines Kunstrasenplatzes auszuloten und sich eingehend beraten zu lassen. Denn der FC Viktoria will sich schließlich konstruktiv in die immer noch schwelende Diskussion um die Bebauung des Viktoria-Sportgeländes im Zuge des Baugebiets „Neckarhausen-Nord“ einbringen und mit Fakten aufwarten.

Daher wurde Herr Eberhardt gebeten ein Angebot für die Umwandlung des Hartplatzes in einen Kunstrasenplatz zu erstellen. Nach Aussagen von Herrn Eberhardt würde eine Umwandlung des Sportplatzes knapp 350.000 € brutto kosten (schriftliches Angebot liegt dem FC Viktoria vor), davon sind im Moment vom Badischen Sportbund und der Gemeinde Edingen-Neckarhausen ca. 100.000 € bezuschussungsfähig. In dem Flyer aus dem Jahr 2016 von unserem Verein wurde mit einem Bauvolumen in etwa dieser Höhe kalkuliert. Dafür wurde man von einigen Gemeinderäten öffentlich kritisiert – diesen sei nun gesagt: Wenn man die Faktenlage nicht kennt, möge man besser schweigen.

Wieder einmal müssen wir feststellen, dass der Vorschlag für den Erhalt und das Sanieren des Viktoria-Geländes samt Gebäuden doch überlegenswert ist und zumindest einer ordentlichen Diskussion im Rat bedarf, anstatt von vorne herein teure Politik durchsetzen zu wollen, noch dazu in Zeiten leerer Kassen! Vor allem, weil wir nicht einfach haltlose Behauptungen aufstellen, sondern unsere Aussagen mit Fakten unterlegen können. Selbstverständlich ist die von uns mehrmals propagierte Lösung auch nur als kurz- bis mittelfristige Lösung zu sehen. Nach Aussage des Experten hat ein Kunstrasenplatz bei starker Nutzung eine Lebensspanne von 8-10 Jahren, je nach Pflege sogar etwas länger. Aber mindestens solange wird es dauern, bis wohl über das Baugebiet „Neckarhausen-Nord“ abschließend entschieden ist.

Es besteht im Übrigen dringend Handlungsbedarf, nicht erst in mehreren Jahren!

Bei dem Termin klagte der FC Viktoria auch darüber, dass es in den letzten beiden Jahren immer wieder zu schweren Verletzungen ohne Fremdeinwirkung bei seinen Spielern bei Heimspielen kam. Erst in den letzten Wochen sind je ein Achillessehnenriss und ein Bänderabriss während der Wintervorbereitung geschehen. Die Verantwortlichen des FC Viktoria sind der Meinung, dass dies am abgenutzten und mittlerweile defekten gemeindeeigenen Kunstrasenplatz an der Neckarstraße liegt. Kurzerhand wurde der Experte gefragt, den Platz an der Neckarstraße kurz zu begutachten und seine Expertenmeinung abzugeben. Nach Aussage von Herrn Eberhardt ist der Platz „fertig“ und löse sich schon in seine Bestandteile auf. Ebenfalls hätte auch falsche Pflege zu einem vorzeitigen Verschleiß geführt. „Man müsse sich nicht wundern, wenn sich Spieler verletzen“, so die Meinung des Experten!

Es kann nicht sein, dass sich Spieler verletzen, weil die Gemeinde aus nicht ersichtlichen Gründen Ihren Pflichten als Platzherr nicht nachkommt, bzw. sich hartnäckig einer Diskussion um die Zukunft der Sportplätze verweigert und unnötig aufschiebt!


Tetris spielen

Zum Artikel der RNZ vom 21.02.2018: „Wenn Planer mit Edingen-Neckarhausen Tetris spielen“

https://www.rnz.de/nachrichten/bergstrasse_artikel,-neubaugebiet-mittelgewann-wenn-planer-mit-edingen-neckarhausen-tetris-spielen-_arid,339744.html

“Wenn Planer mit Edingen-Neckarhausen Tetris spielen”,

so titelte die Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) in ihrer Ausgabe vom 21.02.2018.

Man kann stellenweise nur noch den Kopf schütteln angesichts der Probleme, mit denen sich eine Gemeinde heutzutage herumschlagen muss.

Aber man sieht auch bei solchen Veranstaltungen, dass das öffentliche Interesse (zu Recht!) bei weittragenden Entscheidungen immer größer wird. Umso besser ja eigentlich für die Entscheider, denn diese können nun direkt ein Feedback der Bevölkerung erwarten und daraus die richtigen Schlüsse ziehen, anstatt auf die nächste Wahl warten zu müssen. Auf der anderen Seite, ist man bei unbequemen Entscheidungen auch direkt der Meinung der Bevölkerung ausgesetzt und muss gut argumentieren. Aber so ist es eben im Leben.

Hier wollen nun auch wir einen vielleicht nachdenkenswerten und damit konstruktiven Vorschlag einbringen:

Man kann das „Kappeseck“ doch wieder zumindest mit der Größe des Areals Viktoria-Platz, Klubhaus und Hebewerk in den Flächennutzungsplan (FNP) aufnehmen und dieses Areal dafür bei „Neckarhausen-Nord“ aussparen.

Nun werden Sie sich wahrscheinlich fragen, warum das denn? Das „Kappeseck“ ist doch wegen der Lärmbelästigung durch die Bahntrasse uninteressant?

Dies stimmt unserem Erachten nach so nicht: Man muss einfach die Kosten für eine Lärmschutzwand gegen den Bahnlärm mit den Kosten für die Aufschüttung des Viktoria-Geländes, die Kosten für das Abreisen des Klubhauses und die Kosten für die damit nötigen Umbauten am Hebewerk gegenrechnen. Hier werden mit Sicherheit mehrere hunderttausend Euro, wenn nicht sogar Millionen benötigt. So teuer kann eine Lärmschutzwand doch gar nicht werden?!

Außerdem besteht ja schon die Unterführung „ins Nichts“ seit Jahren. Hier war ja von Anfang an das Baugebiet “Kappeseck” geplant. Und am ÖPNV ändert sich ja ebenfalls nichts. Ob man keinen S-Bahn-Anschluss mit einem vollständig ausgebauten „Neckarhausen-Nord“ hat oder keinen S-Bahn-Anschluss mit einer teilweisen Bebauung des „Kappeseck“ ist völlig egal. Da spätestens nach Eröffnung der neuen Neckarbrücke die Straße zwischen Bäko und Seckenheim zurückgebaut wird, wird auch der Busverkehr hier nicht mehr verkehren können. Somit verlängert sich dann sogar der Weg der neuen Bewohner von “Neckarhausen Nord” zu einem Nahverkehrsanschluss in Richtung Heidelberg oder Mannheim.  Mit einem sinnvollen ÖPNV-Konzept wäre hingegen das “Kappeseck” aus unserer Sicht sogar einfacher an die bestehende „OEG-Haltestelle“ in Neu Edingen oder gar an den Bundesbahn Bahnhof Friedrichsfeld Nord/Neu-Edingen anzuschließen.

Nimmermüde stellen wir fest, dass der Vorschlag für den Erhalt und das Sanieren des Viktoria-Geländes samt Gebäuden doch überlegenswert ist und zumindest einer ordentlichen Diskussion im Rat bedarf, anstatt von vorne herein teure Politik durchsetzen zu wollen, noch dazu in Zeiten leerer Kassen!

Leittragende sind nämlich nicht die zurzeit amtierenden Gemeinderäte oder der Bürgermeister, sondern diejenigen, die zukünftig in Edingen-Neckarhausen wohnen werden und noch in Jahrzehnten die Zeche zahlen dürfen!


Bekanntes Problem – neuer Standort?

Zum Artikel der RNZ vom 29.01.2018: „Sportlärm könnte neue Anwohner stören“

https://www.rnz.de/nachrichten/bergstrasse_artikel,-edingen-neckarhausen-sportlaerm-koennte-neue-anwohner-stoeren-_arid,334070.html

Sportlärm könnte neue Anwohner stören – Gemeinderat lehnte Nachverdichtung von rückwärtigen Gartengrundstücken nördlich der Bismarckstraße ab

So titelte die Rhein-Neckar-Zeitung am 29.01.2018. Im Artikel wird beschrieben, dass die Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat die Auffassung teilen, bei einer Nachverdichtung am Sport- und Freizeitzentrum mit gegen Lärm der Sporttreibenden klagenden Anwohnern rechnen zu müssen.

Selbst ohne die Nachverdichtung gab es in der Vergangenheit bereits erhebliche Einwände und Beschwerden der Anwohnerschaft am Sport- und Freizeitzentrum. Deshalb durfte früher z. B. die Beschallungsanlage, sofern überhaupt funktionsfähig, am damaligen Hartplatz (heute Kunstrasenplatz) nicht genutzt werden. Auch die Zeiten des Flutlichtes waren beschränkt.

Wieder einmal mehr zeigt der Beschluss des Gemeinderats, die Umsiedlung aller betroffenen Sportvereine von Neckarhausen-Nord ins Sport- und Freizeitzentrum, ungeklärte Fragen und Schwächen.

Es sollte vielleicht bevor die Umsiedlung, Umbauten und Neubauten umgesetzt werden, erst geklärt werden, welche rechtlichen Möglichkeiten Anwohner bei „Lärmbelästigung“ haben und ob eine Umsiedlung von einem Fußball- und einem Mehrspartenverein überhaupt sinnvoll und möglich ist.

Denn eines ist klar, ein zweites Armutszeugnis wie beim gemeindeeigenen Kunstrasenplatz an der Neckarstraße, der trotz bereits bekannter Probleme mit der Anwohnerschaft, trotzdem im Jahre 2009 gebaut wurde und seit dem mit einem Vergleich nur unter beträchtlichen Auflagen verwendet werden darf, darf es nicht mehr geben!

Jetzt werden Sie sich natürlich denken, warum einen Kunstrasenplatz auf den gemeindeeigenen Hartplatz an der Porschestraße zu legen, der auch mitten im Wohngebiet steht? Zum Einen unterhält der FC Viktoria schon seit jeher eine andere Beziehung zu den Anwohnern und zum Anderen ist die Lage im „Loch“ mit natürlichem Lärmschutz zu den Straßen hin geschickter. Im Zweifelsfall kann auch hier eine einfache Lärmschutzwand Abhilfe schaffen.

Selbstverständlich ist die von uns mehrmals propagierte Lösung auch nur als kurz- bis mittelfristige Lösung zu sehen. Aber dem Gemeinderat sollte klar sein, dass Lärmschutzmaßnahmen ebenso zum Ausbau des Sportzentrums gehören, wie Sportplätze, Umkleiden und Flutlichter.

Denn eines ist klar – leidtragender sind nicht die Anwohner, die Ihre Grundstücke aufgrund eines Sportplatzes in der Nachbarschaft deutlich billiger erworben haben, sondern die Vereine und seine sporttreibenden Mitglieder, denen der Spielbetrieb im Ernstfall untersagt wird.


Anforderungen werden weiterhin nicht erfüllt

Zum Artikel des MM vom 19.01.2018: „Ausschuss streicht Rasen für Fußballer“

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-edingen-neckarhausen-ausschuss-streicht-rasen-fuer-fussballer-_arid,1183429.html

Erneute Verzögerung: Steht nun Neckarhausen-Nord auf der Kippe?

Wie bereits schon von uns im Juni letzten Jahres angemahnt und vom Mannheimer Morgen am 23.06.2017 („Vertagt – Bei Wohngebiet noch zu viele Fragen offen“) angemahnt, rückt auch mit dieser Entscheidung das Baugebiet Neckarhausen-Nord wieder weiter in die Zukunft. Dies geht leider schon seit dem Jahr 2009 so. Das heißt alle Vereine – mit Ausnahme der Kleintierzüchter, dort wurden Fakten geschaffen – hängen seit nunmehr neun Jahren in der Luft – eine gangbare Lösung ist weiter nicht in Sicht.

Völlig zu Recht hat der Gemeinderat den Rotstift im Haushaltsausschuss angesetzt und auch völlig zu Recht wurde der geplante Kunstrasenplatzbau für 750.000,- € zuerst einmal zurückgestellt – dies bezweifelt auch der FC Viktoria nicht. Nur war dies schon mindestens seit dem voluminösen 40-Millionen-Euro Haushalt der vergangenen Periode abzusehen, dass die geplanten und stets von Gemeinderatsseite öffentlich bekundeten Offerten und Zeitpläne völlig unrealistisch sind.

Mehrmals mahnte der FC Viktoria, dass die beschlossene Lösung der Gemeinde unnötig Geld kostet und völlig unrealistisch im Zeitplan umzusetzen ist, noch der Haushalt die Ausgaben hergeben wird. Deshalb auch unser Vorschlag für eine Zwischenlösung am Standort Neckarhausen.

Für einen Bruchteil der Kosten – ca. 200.000,- € anstatt 750.000,- € – wäre es möglich gewesen den gemeindeeigenen Hartplatz beim Viktoria-Klubhaus in einen gemeindeeigenen Kunstrasenplatz umzuwandeln. Selbstverständlich hätten dort alle Fußballvereine trainieren und spielen können, so wie jetzt in Neckarhausen ja auch schon. Fakt ist nämlich, der bisher benutzte Kunstrasenplatz in Neckarhausen hat das Ende seiner Lebensspanne bereits erreicht. Fakt ist auch, der Platz ist durch Vergleiche und weitere drohende Gerichtsverfahren dermaßen stark reglementiert, dass eine vernünftige Nutzung nicht möglich ist. Fakt ist ebenso, der Status Quo im Sport- und Freizeitzentrum ist heute schon nicht ausreichend. Es besteht schon seit Jahren Handlungsbedarf. Wieso kann keine vernünftige Entscheidung im Gemeinderat getroffen werden?

Weiterhin stellt sich die Frage: Wie soll man so seriös die Planung eines Vereins durchführen, um zukunftsträchtige Entscheidungen zu fällen?

Wer nun denkt, dass in Zukunft wieder mehr Geld im Haushalt zur Verfügung gestellt werden kann, ist ein Wunschdenker und betreibt Augenwischerei. Die Pro-Kopf-Verschuldung wird niemals mehr den Wert von vor zehn Jahren erreichen. Und die Aufgaben, die die Gemeinde als Pflichtaufgaben meistern darf, werden auch niemals geringer oder billiger werden als bisher.

Eins steht jedoch fest: Eine Umsiedlung der Viktoria gibt es nur komplett, d. h. mit Sportbetrieb und eigenem Vereinshaus an neuer Spielstätte. Nicht gesplittet!

Aber auch wir sind Realisten und keine Schaumschläger. Offene, ehrliche und vor allem zielorientierte Verhandlungen mit sinnvollem und gangbarem Ausgang müssen nun geführt werden. Planungssicherheit muss kurz-, mittel- und langfristig geschaffen werden. Keine Sitzungen mehr geführt werden, die unter dem Motto „vergeudete Lebenszeit“ oder „was interessiert mich das Geschwätz von gestern“ stehen.

Nimmermüde stellt der FC Viktoria fest: Eine gangbare und gute Lösung ist immer noch der Vorschlag unseres Vereins, für die noch jahrelang andauernden Planungen, verbunden mit massiven Ausbauten im Sportzentrum und der noch immer nicht geklärten baulichen Frage nach Aufschüttung des „Viktoria“-Areals auf Straßenniveau, das bisherige Gelände der Viktoria zu sanieren, das Gebäude zu sanieren und den Hartplatz in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln.

Unserem Erachten nach, ist dies immer noch eine Option, die im Gemeinderat dringend diskutiert werden muss! Denn nur weil es einen Beschluss vom Oktober 2016 gibt, der dies nicht zulässt, heißt das nicht, dass dieser Beschluss nach neuer Faktenlage in 2018 nicht angepasst werden kann. Beim Projekt „Fischkinderstube“ hat man sich schließlich auch über bestehende Beschlüsse (Kostendeckelung) hinweggesetzt, bzw. diese angepasst, da sich die Faktenlage einfach verändert hat.

Es wird Zeit, dass sich die Gemeinde auf einen Kurs einigt und einen verbindlichen zeitlichen Ablaufplan mit allen Vereinen aufstellt: Auf gar keinen Fall dürfen hier die Vereine außen vor gelassen werden und über die Köpfe entschieden werden. Sonst darf man sich am Ende nicht wundern, wenn auch „Wohnen und Freizeit in Neckarhausen-Nord“ scheitern wird!


Gelände bleiben erhalten

https://www.rnz.de/nachrichten/bergstrasse_artikel,-Bergstrasse-Transparente-Rathauspolitik-Edingen-Neckarhausen-Vereinsgelaende-bleiben-erhalten-vorers-_arid,288468.html

„Vereinsgelände bleiben erhalten – vorerst keine Bebauung

In den kommenden fünf Jahren keine Bebauung – Viktoria will ihr Gelände eigentlich behalten“. So titelte die Rhein-Neckar-Zeitung in Ihrem Artikel vom 12.07.2017.

Scheinbar hat man die Lehren aus dem missglückten Versuch das Mittelgewann in ein Baugebiet umzuwandeln verstanden und gibt sich jetzt mehr als Transparent. Es gibt Ausschusssitzung um Ausschusssitzung, Diskussionen bei öffentlichen Gemeinderatssitzungen oder auch – wie eben jüngst geschehen – Bürgerinformationsveranstaltungen. Dies finden wir auch absolut richtig und gut so!

Doch leider bleiben die Ergebnisse irgendwie aus. Im Großen und Ganzen brachte die neuerliche Vorstellung im DJK-Klubhaus keine neuen Erkenntnisse. Dies war bereits bei Beginn klar, als der Vertreter der Fa. MVV Regio Plan zugab, dass die im Hintergrund laufende Präsentation mehr oder minder die ist, die bereits bei der großen Bürgerversammlung in der Eduard-Schläfer-Halle im Jahr 2010 lief.

Genau das ist auch das Problem. Seit dem Jahr 2009 werden Gutachten in Auftrag gegeben, Angebote eingeholt, Planungen angestoßen und verworfen, Sitzungen abgehalten und vieles mehr. Aber, so auch der Bürgermeister, eine Bebauung wird es wohl kurzfristig nicht geben. Frühestens in fünf Jahren sei man soweit. Dies hat man so 2009 auch schon gesagt.

Aber für einen Verein, der ja auch Planungssicherheit benötigt – gerade bei seinen Immobilien – ist es mittlerweile existenziell, hier die nötige Sicherheit durch einen zeitlich strukturierten Ablaufplan zu erhalten. Endgültig müssen auch endlich mal die Fragen nach dem Umbau des Freizeit- und Sportzentrums, die ungelöste Klubhausfrage sowie das weitere Vorgehen geklärt werden. Man stelle sich doch einmal vor einem Hausbesitzer wird offenbart, dass er sein Haus verkaufen muss, er weiß nur nicht wann?!

Frei dem Motto, genug dem Geschwätz – Fakten schaffen!

Ein erster Schritt kann sein, wie bereits von uns angeregt, die Bebauung „modular“ vom Norden her zu starten. Den Hartplatz in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln und zeitgleich im Sportzentrum die nötigen Ertüchtigungen und Neubauten zu starten. Denn eins ist wohl jedem bewusst: Wo die öffentliche Hand größere Projekte plant, geht auch aufgrund gesetzlicher Bestimmungen Zeit verloren. Wir schätzen, dass der (neue) Kunstrasen in Neckarhausen, bei einer ähnlichen Auslastung als der bisherige, ca. eine Lebensdauer von acht bis zehn Jahren hat (Ergebnis Gespräche Fa. Polytan). Die Umbauten und Ertüchtigungen werden wohl auch so lange benötigen. Danach kann der Kunstrasenplatz anstatt saniert zu werden im Sportzentrum neu gebaut werden. Ein Umzug innerhalb der Sommerpause des Vereins wäre möglich, es gibt genug Zeit die Klubhausfrage abschließend zu klären und alle Parteien wären in einer WIN-WIN-Situation. Aber warum lässt sich niemand auf solch eine Diskussion ein? Es wird auf einen Beschluss des Gemeinderats vom Oktober 2016 verwiesen, aber auch dieser Beschluss ist nicht endgültig. Beschlüsse können auch geändert werden!

Hoffen wir der Dinge die da kommen… Eines ist klar: Gerne werden wir uns konstruktiv in jede Art von Dialog einbringen, aber wir werden nicht müde werden unsere Idee des Erhalts und der Modernisierung des Viktoria-Geländes als kurz- mittelfristige Lösung zu propagieren.


Wohnbebauung derzeit einfach unrealistisch!

Zum Artikel des MM vom 23.06.2017: „Vertagt – Bei Wohngebiet noch zu viele Fragen offen“

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-edingen-neckarhausen-vertagt-bei-wohngebiet-noch-zu-viele-fragen-offen-_arid,1068150.html

Wieder einmal musste der Gemeinderat eine Entscheidung bezüglich „Wohnen und Freizeit in Neckarhausen-Nord“ aufschieben. Dies geht leider schon seit dem Jahr 2009. Somit hängen alle Vereine – mit Ausnahme der Kleintierzüchter, dort wurden Fakten geschaffen –seit nunmehr 8 Jahren in der Luft.

Wie soll man so seriös die Planung eines Vereins durchführen, um zukunftsträchtige Entscheidungen zu fällen?

Gemeinderätin und frühere Vorsitzende der Viktoria, Frau Irene Daners, mahnte zu Recht den noch immer nicht erstellten Zeitplan an. Da kommt der Einwurf des Gemeinderates Markus Schläfer nach „zügiger“ Entscheidung einer Ohrfeige gleich! Aufgrund mangelnder Auseinandersetzung mit dem Thema hängt doch bereits seit Jahren der Spielball auf Seiten der Verwaltung und vor allem des Gemeinderates fest.

Ohne Zweifel tut sich ja im Moment der Gemeinderat schwer Beschlüsse zu fassen und Baugebiete auszuweisen. Neckarhausen-Nord hat ein ähnliches Potenzial zu scheitern, wie das Baugebiet im Mittelgewann. Zumal nach acht Jahren immer noch nicht alle baulichen Fragen geklärt wurden. Immerhin wurde nun festgestellt, dass auf vier Hektar bebaubarer Fläche ca. 300 Wohneinheiten entstehen können. Auch die Tatsache, dass es sich um als Erbpacht verpachtete gemeindeeigene Flächen handelt, macht ein Baugebiet in Neckarhausen-Nord durchaus attraktiv. Auch die Anzahl der zu schaffenden Wohneinheiten würde für eine preisliche Entspannung auf dem überhitzen Wohnungsmarkt, vor allem in Edingen-Neckarhausen, sorgen.

Wohnbebauung rückt dicht an den Kleintierhof heran

Acht Jahre brauchte nun der Gemeinderat dazu, das offensichtliche festzustellen. Dass in dem Baugebiet keine Geschäfte und Gaststätten stehen werden, stellte nun namentlich Stephan Kraus-Vierling (UBL) fest. Und ob der Saal des MGV / KTZV noch so genutzt werden kann wie bisher bei Veranstaltungen darf mehr als bezweifelt werden. Richtigerweise stellte Michael Bangert (SPD), auch Vorsitzender des Fördervereins „Viktoria-Freunde“, fest, dass der Erbpachtvertrag der Viktoria noch bis zum Jahr 2058 laufe. Der, der DJK im Übrigen nach unseren Informationen bis 2059.

Leider ist es offensichtlich noch nicht zu jedem Gemeinderat, im Artikel wurde Klaus Merkle (UBL) genannt, durchgedrungen, dass zumindest der FC Viktoria gar kein Interesse hat, sein Klubhaus an Ort und Stelle weiter zu betreiben, wenn der Verein sportlich ins Sport- und Freizeitzentrum umsiedeln muss. Hier sei nochmals klargestellt:

Eine Umsiedlung der Viktoria gibt es nur komplett, d. h. mit Sportbetrieb und eigenem Vereinshaus an neuer Spielstätte. Nicht teilweise!

Am besten wäre immer noch der Vorschlag unseres Vereins, für die noch jahrelang andauernde Planung, verbunden mit massiven Ausbauten im Sportzentrum und der noch immer nicht geklärten baulichen Frage nach Aufschüttung des „Viktoria“-Areals auf Straßenniveau das bisherige Gelände der Viktoria zu sanieren, das Gebäude zu sanieren und den Hartplatz in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln.

Unsere Erachtens nach, ist dies eine Option, die im Gemeinderat dringend diskutiert werden sollte. Denn eines ist klar: Nochmal acht Jahre planloses agieren der Gemeinde, nochmal acht Jahre absolute Planungsunsicherheit wird den Verein zermürben, die engagierten jungen Leute resignieren lassen und die Gebäude keineswegs in einen besseren Zustand versetzen.

Es wird Zeit, dass sich die Gemeinde auf einen Kurs einigt und einen verbindlichen zeitlichen Ablaufplan mit allen Vereinen aufstellt: Auf gar keinen Fall dürfen hier die Vereine außen vor gelassen werden, bzw. über deren Köpfe entschieden werden, sonst darf man sich am Ende nicht wundern, wenn auch „Wohnen und Freizeit in Neckarhausen-Nord“ scheitern wird!


Richtigstellung

Zum Artikel

http://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-edingenneckarhausen-neue-heimat-fuer-kaelble-_arid,1041013.html

erschienen im MM am 03.05.2017

In dem Artikel wurde Bürgermeister Michler zitiert, dass DJK und Viktoria einem sofortigen Umzug in das Sport- und Freizeitzentrum zugestimmt hätten und auf die Vereinshäuser in Neckarhausen zugunsten eines „Haus des Sports“ verzichten würden. Dieses Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen und stellt faktisch nicht die Wahrheit dar.

Nachdem mehrere Bürger aus unserer Gemeinde auf Verantwortliche des FC Viktoria seit diesem Bericht zugegangen sind, um zu erfragen, wie denn nun der Sachstand sei, hier eine Richtigstellung:

Wie auch auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Oktober 2016 und im Flyer des FC Viktoria beschlossen und beschrieben, wurde auch in den gemeinsamen Ausschusssitzungen mit der Gemeinde argumentiert. Der FC Viktoria sieht als beste Alternative nach wie vor einen Verbleib am aktuellen und damit bisherigem Standort als beste Alternative. Unverändert natürlich der Tatsache, dass der Hartplatz einem Kunstrasenplatz weicht. Weiterhin sieht man jedoch mittel- bis langfristig die Zukunft des Vereins im Sport- und Freizeitzentrum wenn dort eben die baulichen Veränderungen abgeschlossen sind. Diese umfasst nicht nur weitere Kunstrasenplätze, sondern eben auch Kabinen, Lagerplätze, Vereinsräumlichkeiten, Geschäftszimmer, etc. im sogenannten „Haus des Sports“, da hier ja auch Sitzungszimmer mit anderen Vereinen geteilt werden können. Der FC Viktoria fordert aber weiterhin ein neues Klubhaus im oder wenigstens am Sport- und Freizeitzentrum. Diese Forderungen und Veränderungen konnten zum großen Teil noch nicht abschließend mit der Verwaltung geklärt werden. Deshalb wird es unter den aktuellen Voraussetzungen keinen „Schnellschuss“, d. h. einen sofortigen Umzug des Vereins geben!

Eine Schlechterstellung darf nicht erfolgen! Hier sind sich der Verein und die Verwaltung schon einmal einig. Auch die Aufsplittung des Vereins, sei es auch nur für wenige Jahre, wird weder von der Vorstandschaft, noch von den Mitgliedern getragen.

Nachdem nun das Baugebiet im Mittelgewann zur Finanzierung der Umbauten und Veränderungen im Sport- und Freizeitzentrum gescheitert ist, bleibt der Zeitplan eines möglichen Umzugs zu o.g. Bedingungen weiter offen!

Unserem Erachten nach ist das Baugebiet „Neckarhausen-Nord“ ein Zuschussgeschäft. Bis die Hundevereine am erst noch zu bauenden Hilfeleistungszentrum umgesiedelt werden können und die Sportvereine endgültig ihren Sitz in Neckarhausen aufgeben und ins massiv umzubauende Sportzentrum umsiedeln können, werden vorab Investitionen in Millionenhöhe notwendig sein. Weiterhin sind die Vereine für Ihre Gebäude zu entschädigen. Auch ist noch nicht geklärt, wie speziell der Umbau zum Baugebiet des Viktoria-Geländes erfolgen soll (Stichwort Aufschüttung auf Straßenniveau).

Leider wurde das im Zeitungsbericht des Mannheimer Morgen so nicht deutlich und verursachte erhebliche Verwirrung. Bürgermeister Michler wurde darauf von der Vorstandschaft hingewiesen und von einer Richtigstellung des Zitates von seitens des Vereins in Kenntnis gesetzt.


Umsiedlung der Tennisplätze – auch hier zeigt sich die Notwendigkeit eines Klubhauses

Auf der Hauptversammlung des Tennisclubs Grün-Weiß Edingen (KW 07/2017) war auch die Umsiedlung des Vereins in das Sport- und Freizeitzentrum ein Thema.

Bürgermeister Michler war persönlich Vorort um die Umsiedlung anhand einer Skizze zu erläutern und einen Zeitplan für die Neu-Errichtung der Tennisanlagen im Sportzentrum vorzustellen. Auch hier haben die Mitglieder festgestellt, dass es existenziell für den Tennisclub ist hier ein eigenes Clubhaus zu unterhalten, mit dem sichere Einnahmen generiert werden können.

Bürgermeister Michler stellte klar: “Was wir definitiv dort nicht wollen, ist eine neue Gaststätte”, so Michler. Im Bericht der RNZ vom 20.02.2017 heißt es weiter: “Auf entsprechende Einwände der Vereinsmitglieder erwiderte der Bürgermeister, dass man hinsichtlich der dort anzusiedelnden Vereine eventuell eine gemeinsame Lösung finden könne.”

Wir vom FC Viktoria fragen uns allerdings, wie soll diese aussehen? Natürlich können sich alle umzusiedelnden Vereine einen Raum zur Bewirtung während des Sportbetriebs oder eine Art Aufenthaltsraum teilen, aber woher sollen sichere Einnahmen, die vor allem in ausreichender Höhe erzielt werden müssen denn kommen? Dies geht eben nur mit einem verpachteten Klubhaus, welches ein Wirt betreibt und im Gegenzug Pacht an nur einen Verein bezahlt.

Nach derzeitigem Stand ist dies allerdings vom Gemeinderat nicht gewollt. Aber dann darf man sich nicht wundern, wenn sich Vereine einer Umsiedlung nicht, oder nur unter Zwang unterwerfen werden. Im schlimmsten Fall bleibt nur noch die Auflösung des Vereins als allerletzte Option übrig. Denn ein Sportverein, der keine sicheren Einnahmen hat, kann weder ein qualifiziertes Sportangebot, noch Mannschaften im Spielbetrieb aufrechterhalten. Dies müsste auch den vielen Vereinsangehörigen im Gemeinderat einleuchten. Hier wurde aber noch keine brauchbare Alternative angeboten.

Solange allerdings auch dieser Punkt nicht abschließend geklärt ist, kann der FC Viktoria einer kompletten Umsiedlung nicht zustimmen. Wie auch schon vorher ausgeführt ist eine teilweise Umsiedlung des Vereins ebenso nicht tragbar. Auch hier ist wieder festzustellen, dass der Erhalt des jetzigen “Viktoria-Geländes” eine echte Option ist.

Bericht der Rhein Neckar Zeitung


Wir fordern gleiches Recht für alle!

Der technische Ausschuss hat in seiner Sitzung vom Donnerstag, den 02.01.2017 entschieden, dem Antrag der Fortuna Edingen auf Verlängerung der Baugenehmigung für den Anbau am bisherigen „Vereinsheim“ am Sport- und Freizeitzentrum zuzustimmen. Damit würde die Vergrößerung des bisherigen „Baus“, einem Neubau eines Vereinsheims in unseren Augen gleichkommen.

Sofern unser Verein ins Sport- und Freizeitzentrum umsiedeln müsste, dann wäre es nur logisch, dass auch der FC Viktoria das Recht zugesprochen bekäme, im oder wenigstens in der Nähe des Sport- und Freizeitzentrums ein Vereinsclubhaus bauen zu dürfen. Da dies aber von Seiten der Gemeinde (derzeit) nicht gewollt ist, ist die logische Konsequenz den bisherigen Standort mit Spielbetrieb und Vereinsheim (noch) zu erhalten und zu sanieren.

Denn ein Fußballverein ohne Anlaufstation für seine Mitglieder – einen gemeinsamen Treffpunkt für Jung und Alt, einen Ort gemeinsam Niederlagen zu verarbeiten und Siege zu feiern – ist ein toter Verein.

Außerdem, und das ist auch das Existenzielle, denn woher sollen die benötigten Einnahmen zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs kommen? Wie sollen Bälle, Trainingsutensilien, Übungsleiterzuschüsse, Trikots, Schiedsrichter und vor allem die Aufwendungen für den Sportplatz denn sonst finanziert werden? Durch wenige Sponsoren? Durch unsichere Einnahmen bei Festen? Eine Kalkulierbarkeit und damit eine sichere Grundlage bieten nur Pacht- und / oder Mieteinnahmen. Alles andere wäre ein unkalkulierbares Risiko!

Unterstützen Sie unsere Sache, indem Sie sich durch alle Fakten ein objektives Bild machen und helfen Sie uns durch Ihre Meinung in der Öffentlichkeit!

Gerade in einem Verein gilt immer das Motto: Nur gemeinsam sind wir Stark!

Bericht der Rhein Neckar Zeitung


Flyer informieren:

Flyer Flyer öffnen

Unsere druckfrischen Flyer haben wir in Umlauf gebracht und informieren warum das Sportgelände an der Porschestraße erhalten bleiben muss. In der aktuellen Ausgabe des Amtlichen Mitteilungsblattes (KW 4) liegt unsere Informationsbroschüre bei. Ebenso kann sie im lokalen Einzelhandel mitgenommen werden. Als pdf-Datei kann sie hier heruntergeladen werden.


Das Hebewerk bleibt am Standort:

Hebewerk Der rote Bereich kennzeichnet in etwa den geplanten Bebauungsbereich (Bild kann vergrößert werden)

Noch bevor unser Flyer in Umlauf gebracht werden konnte, fasste der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung am 19. Januar 2017 den Beschluss das Hebewerk am bisherigen Standort, sprich direkt neben dem Sportgelände an der Porschestraße, zu erneuern. Somit können zig Millionen gespart werden. Ein weiser Beschluss, wie wir finden! Dabei erkannte der Gemeinderat jedoch auch, dass eine Geruchsbelästigung nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. Aus unserer Sicht ein immens wichtiger Grund, die Wohnbebauung an dieser Stelle zunächst zurückzustellen.

Bericht des Mannheimer Morgen


Außerordentliche Jahreshauptversammlung:

Auf der außerordentlichen Jahreshauptversammlung am 18.11.2016 stellte die Vorstandschaft drei mögliche Szenarien vor, wie die Zukunft des FC Viktoria aussehen soll. Die Mitglieder beauftragen die Vorstandschaft die Variante 3: “Erhalt und Sanierung des Viktoria-Geländes” anzustreben.

Hier kann nochmals die Präsentation der Vorstandschaft angesehen werden:

pdf-Datei: Präsentation außerordentliche Mitgliederversammlung

ppt-Datei: Präsentation außerordentliche Mitgliederversammlung

Die Presse berichtete wie folgt:

Bericht der Rhein Neckar Zeitung

Bericht des Mannheimer Morgen


Gemeinderatsbeschluss:

Am 19.10.2016 fasste der Gemeinderat folgenden Beschluss:

Bebauungsplan „Wohnen und Freizeit Neckarhausen Nord“
- Festlegen der Entwicklungsfläche für die Wohnbebauung
Der Sport im Außenbereich in Neckarhausen Nord soll vollständig ins Kultur- und Sportzentrum umgesiedelt werden. Für die weitere Bebauungsplankonzeption wurden die folgenden Inhalte beschlossen: die Halle des TV Neckarhausen, die Vereinsheime von Viktoria, DJK und MGV Neckarhausen mit ihren bisherigen Zuwegungen, Eingängen, Parkplätzen, etc. werden aus der Entwicklungsfläche für eine Wohnbebauung heraus getrennt. Die Beschlussfassung über den endgültigen Standort des neuen Hebewerks wurde zunächst zurückgestellt. Die Fläche für ein Hebewerk ist bei der Bebauungsplankonzeption gegebenenfalls ebenso zu sichern. Die Fußballplätze von Viktoria und DJK, die Tennisplätze des TV Neckarhausen und der DJK, das gesamte Gelände des Vereins für Hundesport Neckarhausen und das Gelände des Kleintierzuchtvereins Neckarhausen sollen als Entwicklungsfläche für Wohnbebauung vorgesehen werden. Sollten die Vereine ihre Vereinsheime am Standort Neckarhausen aufgeben wollen, kann dies berücksichtigt werden.


Kurzer Rückblick in die Historie:

Bereits 1908 begannen die Viktorianer sich eine Spielstätte, damals in der Heinrich-Lanz-Siedlung, zu errichten. Nach rund einem Jahr “Bauzeit” siedelte der Spielbetrieb von den Neckarwiesen auf den neuen Platz über. Nach dem ersten Weltkrieg entschied der Gemeinderat, dass auch andere Vereine den Viktoria-Platz mitnutzen dürfen. Eine Entschädigung erhielt der FC Viktoria nicht. Dennoch baute daraufhin der FC Viktoria ein neues Spielfeld. Doch bereits 1934 fiel dieser Platz den neuen Siedlungsplänen der Gemeinde zum Opfer. Auch diesmal ohne eine Entschädigung von Seiten der Gemeinde zu erhalten. Doch die Viktorianer schufen auch diesmal, in der ehemaligen Kiesgrube, dem heutigen Standort des FC Viktoria, abermals einen neuen Sportplatz. Dieser wurde erstmals 1980 generalüberholt und erhielt im August 2008 eine neue Oberschicht. (zum ausführlichen Bericht)

Das direkt angrenzende Klubhaus begann man im Jahr 1963 zu bauen un am 10.10.1964 feierten die Viktorianer Richtfest. Pünktlich zur Neckarhäuser Kerwe im Jahr 1966 begann der Wirtschaftsbetrieb und am 18.05.1968 durfte die endgültige Einweihung gefeiert werden. 1989 wurde das Klubhaus umgebaut, die angrenzende Wohnung sowie das Geschäftszimmer und die Kabinen vergrößert. Auch heute noch erfreut sich unser Klubhaus großer Beliebtheit. (zum ausführlichen Bericht)