Viktoria – Stammtisch

Im Jahr 1985 wurde der Viktoria – Stammtish von langjährigen und engagierten Mitgliedern ins Leben gerufen. Ziel war die Pflege der Kameradschaft und der Geselligkeit innerhalb unseres Vereins.
Der erklärte Zweck der Gründung war die tatkräftige, auch finanzielle Unterstützung, Mitwirkung bei Veranstaltungen sowie die Pflege und Unterhaltung des Clubhauses. Von den Mitgliedern Horst Betzwieser und Wilfried Legler wurde spontan eine schmucke Stammtischfahne gestiftet. Erster Präsident wurde Wolfgang Lutz. Im Jahr 1988 trat Oskar Zieher die Nachfolge als Präsident an und hatte das Amt elf Jahre lang inne. Ebenso zuverlässig leitete Klaus Zieher von 1999 bis 2004 den Stammtisch. Zurzeit ist das Amt in den Händen unseres Ehrenvorsitzenden Bernhard Biundo. Einmal im Jahr gehen die „Stammtischler“ auf große Fahrt. Dann sind allerdings auch die Partnerinnen mit dabei. Die Ziele sind dabei recht vielfältig. Es ging schon in die Pfalz, zum Kloster Maulbronn, nach Straßburg, zum „Rhein in Flammen“ und zu einer ZDF–Besichtigung.
Im Januar 2005 konnte der Stammtisch in zünftiger Art und Weise sein 20 jähriges Bestehen feiern.
Hoffen wir, dass der Stammtisch dem Hauptverein noch lange ecrhalten bleibt und ihn weiterhin tatkräftig unterstützt.

Viktoria – Fanclub

Das „jüngste Kind“ der Viktoria ist unser Fanclub. Er entstand im Jahr 2003 aus den Reihen ehemaliger Jugendfußballer, die sich zum Ziel gesetzt hatten die 1.Mannschaft bei ihren Spielen lautstark zu unterstützen. In der Anfangsphase hat dies auch hervorragend geklappt. Im wahrsten Sinne des Wortes wurden unsere Aktiven mit Pauken und Trompeten unterstützt und nach einem Erfolg wurde mit der Mannschaft die „La ola–Welle“ zelebriert.
Inzwischen hat sich der Fanclub auf die aktive Unterstützung der Vorstandschaft spezialisiert. Es gibt keine Vereinsveranstaltung mehr, bei dem die Jungs nicht hilfreich zupacken. Hätte unser Verein mehr Jugendliche vom Schlage eines Tobias Hertel, Martin Kinzig und Stefan Rudolf bräuchte man sich um die Zukunft keine Sorgen machen.
Dass sie auch für jedem Spaß zu haben sind bewiesen sie mit ihrer gelungenen Playback – Show im Rahmen des Damen – Turniers im Sommer 2007. Bei der Silvesterfeier 2007/08 sorgten die Drei für ein absolutes Highlight. Komödiantisch begabt und mit viel Humor zauberten sie die Welt des internationalen Showgeschäfts in das Viktoria–Clubhaus.

Auch das Sponsoring von einzelnen Mannschaften oder ganzen Abteilungen hatte sich der Fanclub auf die Fahne geschrieben. Seit dem Jahr 2007 wurde bei den B –Mädchen um den „Fanclub– Viktoria- Wanderpokal“ gespielt.

Förderverein „Viktoria – Freunde“

Ein kleines Jubiläum hat auch unser Förderverein zu feiern, denn er besteht im Jubeljahr seit zehn Jahren. Er wurde im Jahr 1998 gegründet. Sinn und Zweck ist die ideelle und finanzielle Förderung des Hauptvereins. Seine erste Amtshandlung war die Durchführung des Jubiläumsspiels gegen den damaligen Deutschen Meister 1. FC Kaiserslautern. Von der ersten Stunde an wurde der Förderverein von Herbert Redinger geleitet, ehe er im Jahr 2006 den Vorsitz an Michael Bangert abtrat.

Die Schiedsrichter der Viktoria

Sie machen keinen einfachen Job. Oft werden sie dafür heftig kritisiert, beschimpft und für Niederlagen der eigenen Mannschaft verantwortlich gemacht. Aber es geht nicht ohne sie. Die Rede ist vom 23. Mann auf dem Spielfeld  – dem Schiedsrichter.
Einen ersten Hinweis auf das Schiedsrichterwesen in Neckarhausen findet sich im Protokoll der Generalversammlung 1926, wo von einem Schiedsrichterobmann Karl Betzwieser die Rede ist. Bei der Jahresversammlung 1931 wurden Leonhard Bollinger und Carl Doberass zu Schiedsrichtern ernannt.
In der Nachkriegszeit streiften sich Georg Kopp, Karl-Heinz Layer, Robert Ludwig, Erich Schulz, Karl Schreckenberger und Arthur Thoma das schwarze Trikot über und agierten als Referees.
Den größten Erfolg hatte dabei Georg Kopp, der bis in die 1. Amateurliga (dritthöchste Spielklasse) aufstieg und später noch viele Jahre als Schiedsrichterbeobachter aktiv war. Auch Karl– Heinz Layer kann auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken. Er pfiff in der 2.Amateurliga und kam im ganzen nordbadischen Raum sowie in der Pfalz und in Hessen zum Einsatz. Zumeist verliefen seine Spiele recht friedlich. Aber in seiner Erinnerung ist eine Partie im Raum Bruchsal haften geblieben, bei dem es recht brenzlig wurde. Ein umstrittener Elfmeter gegen die Heimmannschaft führte zu deren Abstieg und nach dem Schlusspfiff waren ihre Anhänger sehr aufgebracht. An diesem Sonntag musste die Polizei für einen gefahrlosen Heimweg sorgen.
Insgesamt gesehen waren die Schiedsrichter in unserem Verein stets recht dünn gesät und die Viktoria wurde Jahr für Jahr zur Kasse gebeten, weil das Schiedsrichtersoll nicht erfüllt wurde.
Vor einigen Jahren schien es eine Trendwende zu geben. Plötzlich fanden viele Vereinsmitglieder, darunter auch etliche Jugendliche,  Spaß an der Sache und ließen sich als Schiedsrichter ausbilden. Mit Thomas Gehrig, Tobias Hertel, Florian Jakel, Fritz Rakowski, Stefan Rinklef, Rosi Seib sowie Florian und Tobias Szewczyk hatten wir plötzlich acht Unparteiische in unseren Reihen. Leider war dies nur ein Zwischenhoch, denn mit Tobias Scholz greift momentan nur noch ein Aktiver regelmäßig zur Pfeife.

Weitere sportliche Aktivitäten

Leichtathletik

Obwohl die Viktoria in erster Linie ein Fußballclub war, versuchte sich der Verein im Lauf der Jahre auch an anderen Sportarten. In den „Zwanziger Jahren“ war die Viktoria im Bereich der Leichtathletik sehr aktiv. 1920, 1921 und 1926 wurden nationale leichtathletische Wettkämpfe auf dem Viktoria – Sportgelände durchgeführt. Am 31.07.1921 fand ein großes Sportfest mit über 150 männlichen und weiblichen Teilnehmern statt. Auf dem Programm standen Lauf-, Wurf- Sprung- und diverse Staffelwettbewerbe. Am Start waren auch Stabhochspringer sowie Diskus- und Speerwerfer. In den Dreißiger Jahren wurde diese Tradition mit zahlreichen Sportfesten von unserem Verein aufrecht erhalten Nach dem 2. Weltkrieg wurde vom TV Neckarhausen und der Viktoria ein Frühjahrslauf durch die Straßen von Neckarhausen in’ s Leben gerufen. Dieser Staffellauf wurde zunächst innerhalb der Ortsvereine durchgeführt und später auch durch Gästestaffeln ergänzt. Bei diesem Wettbewerb startete pro Verein je ein Teilnehmer über die Strecke von 100m, 200m, 400m, 800m und 1.500 m. Die Läufer der Viktoria konnten sich sowohl bei den Senioren als auch bei den Junioren mehrfach in die Siegerliste eintragen. Im Jahr 1952 beschloss die Vorstandschaft im Hinblick auf diese alljährlichen Staffelläufe die Gründung einer leichtathletischen Abteilung. Allerdings wurde dieses Vorhaben nie in die Tat umgesetzt.

Handball

Am 15.11.1946 kam es zur Gründung einer Frauen– Handballabteilung. Die Initiative dazu ging vom Ehepaar Honold aus.  Der Spielbetrieb wurde im Frühjahr 1947 aufgenommen und die Viktoria beteiligte sich an den Ligaspielen. Als Gegner bekam man es u.a. mit Ladenburg, Großsachsen, Schriesheim und der SpVgg 07 Mannheim zu tun. Das Team spielte recht erfolgreich und konnte einige überzeugende Siege erringen. Innerhalb der Mannschaft herrschte ein toller Zusammenhalt. So nahm man es auch in Kauf, dass die Fahrten zu den Auswärtsspielen per Fahrrad oder Zug bestritten werden mussten. Leider war man nach zwei Jahren gezwungen, den Spielbetrieb wieder einzustellen.  Zwei Gründe waren ausschlaggebend für die Auflösung. Zum einen verfügte die Mannschaft nur über einen sehr kleinen Spielerinnenkader und es standen kaum Ersatzspielerinnen bereit. Zum anderen gab es heftige Proteste der kath. Kirche, die sich gegen den Spieltermin am Sonntagmorgen wehrte. Anhand der Erinnerungen der ehemaligen Mittelstürmerin Helga Steiner konnten zehn der elf Stammspielerinnen ausfindig gemacht werden. Es waren dies die Torfrau Ruth Honold, sowie die Feldspielerinnen Ruth Bach, Thea Bollinger (verehel. Zier), Irene Braun (verehel. Reinle), Inge Dörr (verehel. Gruber), Lucia Hauck (verehel. Rudolf), Luise Heid (verehel. Feest), Rita Keller (verehel. Schweinoch), Hildegard Spieß (verehel. Weiland) und Helga Steiner (verehel. Hertel). Trainiert wurde die Mannschaft von Herrn Beidinger. 

Tennis

Der jüngste Versuch eine zusätzliche Sportart innerhalb des Vereins zu integrieren, war die Gründung einer Tennisabteilung. Durch die großen Erfolge von Steffi Graf und Boris Becker erlebte „der weiße Sport“ in Deutschland einen riesigen Aufschwung. Tennis war in aller Munde und viele Vereine mussten Aufnahmesperren für interessierte Spieler verhängen. Auch bei unserem Verein entwickelte sich Interesse und so beschloss man eine Tennisabteilung zu gründen. Leider konnte aus Platzgründen nur ein Platz gebaut werden. Im April 1989 wurde die Abteilung gegründet und am Kerwe – Samstag des gleichen Jahres der Platz offiziell in Betrieb genommen. In den ersten Jahren war der Platz recht gut frequentiert und die Abteilung entwickelte sich erfreulich. Leider ist das Interesse an Tennis genau so schnell wieder abgeebbt und es verloren sich immer weniger Spieler auf unserem Spielfeld. Vor einigen Jahren hat sich die Abteilung schließlich aufgelöst und unser „Center-Court“ fristet seit dieser Zeit einen „Dornröschenschlaf“. Ob jemals noch eine Filzkugel über das Netz geschlagen wird, steht in den Sternen.  

Geselligkeit im Verein

Vereinsbälle und Fasching

In der Zeit vor dem 2. Weltkrieg waren Vereins- und Faschingsbälle an der Tagesordnung. Das Fasnachtstreiben wurde meistens im „Badischen Hof“ durchgeführt. Im Vorverkauf musste für eine Karte 50 Pfennige bezahlt werden, während an der Abendkasse ein Eintrittsgeld in Höhe von  70 Pfg. erhoben wurde. Zum Tanz spielte die vier Mann Kapelle „Kübler – Kappes“ auf. Die Kosten für die Musik beliefen sich zunächst auf 24,– RM. In den Folgejahren verlangte die Kapelle einen Zuschlag von 2,– RM.  Auch nach dem Krieg wurde die Tradition der Vereins- und Maskenbälle fortgesetzt.  Am 27.2.1949 wurde der Ball im „Badischen Hof“ durch einen bedauerlichen Zwischenfall gestört. Weil ein Mitglied das Kostüm seiner Ehefrau nicht genügend gewürdigt sah, attackierte er den 1. Vorstand Fritz Betzwieser bei der Preisverleihung derart heftig, dass dieser sich in ärztliche Behandlung begeben musste. Zu welchem Zeitpunkt die Bälle eingestellt wurden ist leider nicht mehr nachvollziehbar.

So genannte „Faschingsspiele“, bei denen die Spieler in origineller Verkleidung über den Platz stürmten, gab es in früheren Zeiten sehr oft. Schon im Jahr 1929 wurde die Bevölkerung am Faschingsdienstag zum „Länderspiel“ zwischen „Deutschland und Uruguay“ ins Neckarhäuser Stadion eingeladen. Auch in den 50 er Jahren  wurde diese Tradition noch gepflegt und es ging immer recht hoch her, vor allem beim „Nachspiel“ im Vereinsheim.

Während seiner Amtszeit als 1.Vorstand brachte Bernhard Biundo die Fasnacht wieder zur Viktoria zurück. Im Jahr 1986 fand im Clubhaus der erste Kappenabend statt. Prinzessin Susanne II „vom lichten Wäldel“ war die erste Lieblichkeit des KV „Kummetstolle“  die der Viktoria ihre Aufwartung machte. Einen Höhepunkt erlebte der Kappenabend in der Kampagne 1987/88 als der „Schalmeien – Expreß“ aus Ravensburg durch das Clubhaus rollte und die Wände wackeln ließ. Der letzte Kappenabend fand 1990 statt. Der Mannheimer Morgen nannte die Veranstaltung eine kleine Prunksitzung. Nach dem Ende der ersten Ära Biundo wurde diese Veranstaltung leider aus dem Repertoire gestrichen.

Theaterabende

Die schauspielerischen Leistungen der heutigen Fußballer beschränken sich zum größten Teil auf „Schwalben“ im gegnerischen Strafraum. In den fünfziger Jahren bewiesen sie ihr Talent dagegen auf den „Brettern die die Welt bedeuten“, denn zur Weihnachtszeit wurden im Vereinslokal Theaterstücke aufgeführt. Unter der Regie von Robert Ludwig, in Neckarhausen besser als „Beethoven“  bekannt, zeigten die Viktorianer ihr schauspielerisches Können. Am 1. Weihnachtsfeiertag 1951 wurden gleich zwei Stücke dargeboten. Zunächst das Volksstück „Das Weihnachtslos“  und mit „Das erste Kreuz am neuen Friedhof“ stand anschließend ein Drama in sechs Akten auf dem Spielplan.Kerwe
Nach der Wiedergründung der PM wurde 1982 erstmals eine Straußwirtschaft zur „Neckarhäuser Kerwe“ eröffnet. Im Hof der Fam. Kopp wurde drei Tage lang kräftig gefeiert. War dieser „Bembel“ zunächst nur dafür gedacht etwas Geld in die Kasse der PM zu spülen, so ist in der Zwischenzeit eine richtige Tradition daraus geworden. Eine „Kerwe“ ohne unsere Straußwirtschaft ist eigentlich undenkbar. Lange Jahre war die Viktoria der einzige Verein, der diesen alten Brauch aufrecht hielt.  Nach dem Ende der PM übernahm der Hauptverein diese Veranstaltung und im Jahr 2006 wurde bereits das „Silberne Jubiläum“ gefeiert. Auch der Umzug auf den heutigen Standort vor dem Freizeitbad hat dem Zuspruch nicht geschadet. Speziell am „Kerwemontag“ herrscht bei Livemusik  eine tolle Stimmung.

Gemeindefest

Ebenfalls im Jahr 1982 wurde das Gemeindefest „Rund ums Schloss“ ins Leben gerufen. Bei diesem Spektakel ist die Viktoria von Anfang an dabei. Leider hat dieses Fest in den letzten Jahren einiges seiner Anziehungskraft verloren, aber unsere deftigen Kartoffelpuffer bleiben weiterhin ein Renner. In besonderer Erinnerung bleibt mit Sicherheit das Gemeindefest 2004, denn kaum waren die Böller zur Eröffnung verklungen, stand unser Bräter in lodernden Flammen. Dank der besonnenen „Damen vom Grill“ und dem schnellen Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr konnte jedoch größerer Schaden vermieden werden.

Sportliche Kontakte

Seit vielen Jahren besteht eine Städtepartnerschaft mit Plouguerneau in der Bretagne. Von Seiten unseres Vereins sind die Kontakte zwar nicht ganz so intensiv, aber es fanden schon mehrere deutsch-französische Duelle am Neckar und am Atlantik statt.  Ein regelmäßiger Programmpunkt ist der Austausch mit Jugendlichen aus Plouguerneau. Im turnusmäßigen Wechsel kommen Mannschaften der „Esperance“ zum Besuch nach Edingen–Neckarhausen oder Nachwuchsspieler der Viktoria und der DJK machen sich auf den langen Weg ins Cap Finistere.Nach dem Fall der Berliner Mauer stellte die Viktoria 1990 erste Kontakte auf sportlicher Ebene zu einem Verein der EX–DDR her. Im Frühjahr starteten die Fußballer zu einem Gastbesuch nach Halle an der Saale. Im August stand dann der Gegenbesuch der SG „Motor“ Halle am Neckar an. Drei Tage lang bot man den Gästen aus Sachsen–Anhalt ein abwechslungsreiches Programm. Ein ausgiebiger Bummel durch Heidelberg gehörte genauso dazu wie der obligatorische Empfang beim Bürgermeister und ein sportlicher Wettstreit zwischen beiden Vereinen. Das Spiel endete mit einem klaren 6:1 Erfolg der Gastgeber.Im gleichen Jahr knüpfte auch unsere AH Kontakte nach Thüringen. Mit den Sportfreunden aus Lengenfeld fand bis zum Jahr 1997 ein regelmäßiger Austausch statt. Im Juni 1990 starteten unsere „Alten Herren“ erstmals gen Osten. Ein Höhepunkt war sicherlich die Fahrt nach Eisenach mit der Besichtigung der Wartburg. Bei den Gegenbesuchen kamen nicht selten 50 bis 60 Gäste an den Neckarstrand. Personelle Probleme auf beiden Seiten waren danach die Ursache, dass die freundschaftliche Beziehung nicht fortgeführt werden konnte.

Jedermann–Turnier

Ende der siebziger Jahre schossen die „Grümpel-Turniere“, wie sie auch genannt wurden, wie Pilze aus dem Boden. Fast in jeder Gemeinde jagten Hobby- und Laienkicker mit Begeisterung hinter dem runden Leder her. Auf Initiative unseres langjährigen Vorstandsmitgliedes Wolfgang Lutz entschloss man sich auch bei der Viktoria mit auf diesen Zug zu springen. Im Jahr 1980 wurde diese Veranstaltung für Jung und Alt in Neckarhausen installiert. Seit dieser Zeit treffen sich alljährlich viele Hobbykicker auf dem Viktoria–Platz um ihre Kräfte zu messen. Waren in den ersten Jahren hauptsächlich ortsansässige Vereine am Start, so kamen im Lauf der Jahre immer mehr lose Vereinigungen hinzu. Dadurch sank der Altersdurchschnitt immer mehr und die „Älteren“ zogen sich vom Turnier zurück. Leider verringerte sich dadurch auch das Teilnehmerfeld. Da jetzt viele fremde Spieler am Start sind,  ging der Überblick etwas verloren und manche Teams gehen mit dem Begriff „aktiver Spieler“ sehr großzügig um. Dennoch hat das Turnier einen festen Platz im Veranstaltungskalender und die Teilnehmer sind weiterhin mit Ehrgeiz aber auch mit viel Spaß bei der Sache. Eine besondere Erwähnung hat sich das Team „Neckarhäuser Bote“ verdient, denn diese Mannschaft war bis heute bei jedem Turnier am Start und konnte sich 1997 in die Siegerliste eintragen.