(Bildunterschrift: Szene der Partie Viktoria Neckarhausen gegen SC Pfingstberg Hochstätt)

Obwohl man eine gute Leistung gegen die Auswahl vom Pfingstberg an den Tag legte, gelang ein weiterer Punktgewinn leider nicht. Zimmer brachte seine Farben nach rund zehn Minuten in Führung. Leider traf er an diesem Tag doppelt und erzielte nur wenige Minuten später unglücklich ein Eigentor. Weiterhin gelang in der zweiten Halbzeit der zwischenzeitliche Anschluss zum 2:3, man war nahe am Ausgleich, aber der ehemalige Viktoria-Spieler Dreesbach zerstörte mit seinem 2:4 aus dem Nichts die Träume eines erneuten Punktgewinns. In der Nachspielzeit musste man noch das 2:5 hinnehmen, nachdem der Defensivverbund aufgelöst wurde.

In die erste Halbzeit startete die Viktoria gut und kam besser aus der Kabine. Zimmer war es, der sehenswert zum 1:0 für seine Farben einnetzen konnte. Vorausgegangen war eine starke Drangphase von Anfang an. Leider war es ebenfalls Zimmer, der einen Konter der Gäste nach 20 Minuten ins eigene Tor beförderte und somit auch den Ausgleich erzielte. Die Viktoria spielte jedoch stark weiter. Nach einem Foul an Kulig hätte es einen Elfmeter geben müssen, aber der Unparteiische pfiff nicht. So lief man in einen Konter und kassierte nach 33 Minuten die Führung der Gäste durch Dede. Die Viktoria war noch mehrmals nahe dran am Ausgleich, aber die Torchancen konnten nicht genutzt werden.

In die zweite Halbzeit starteten beide Mannschaften hellwach und konzentriert. Beide erspielten sich Torchancen. Pfingstberg konnte durch Ghirastau jedoch nach 53 Minuten daraus Kapital schlagen und das 1:3 erzielen. Es kam nun zu einem offenen Schlagabtausch. Müller konnte nach 60 Minuten den Anschluss mit einem Schuss über gefühlt 50 Metern über den weit vor seinem Tor stehenden Gästekeeper erzielen. Dieses Tor hatte die Eigenschaft des Tor des Monats, half aber leider nicht. Denn der ehemalige Viktoria-Spieler Dreesbach brachte nach einem Konter seine Farben weiter in Führung. Die Viktoria stemmte sich mit allen Mitteln dagegen und machte nun sukzessive hinten auf. Aber ein weiteres Tor wollte nicht fallen. In der Nachspielzeit machte Schmitt dann mit dem 2:5 alles klar.

Somit verabschiedet sich die Viktoria nach zuletzt besseren Leistungen von einer absoluten Horror-Vorrunde. Alle Beteiligten haben nun in der Winterpause Zeit etwas durchzuatmen und sich für die existentielle Rückrunde zu sammeln.

Torfolge: 1:0 Zimmer (9.), 1:1 Zimmer (20./ET), 1:2 Dede (33.), 1:3 Ghirastau (53.), 2:3 Müller (60.), 2:4 Dreesbach (74.), 2:5 Schmitt (90.)

FC Viktoria: es wurde intern vereinbart, die Aufstellung nicht öffentlich bekannt zu geben.

SC Pfingstberg-Hochstätt: Kraus, Nartey, Heckmann, N. Carotenuto, Dreesbach, Uguz, Vlaho /ab 90. Min. Rohr), Tondo (ab 65. Min. G. Carotenuto), Schmitt, Dede (ab 90. Min. Borscak), Ghirstau (ab 90. Min. Tautfest)

Schiedsrichter: Markus Hildebrand (SV Waldhof Mannheim)