(Bildunterschrift: Szene der Partie SV Altlußheim gegen Viktoria Neckarhausen)

Der FC Viktoria macht über 90 Minuten das Spiel und hat sich nichts vorzuwerfen. Einzig die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor fehlt noch etwas. Bei schwierigen Platzverhältnissen und einer völlig indiskutablen Leistung des (Un-) Parteiischen war aber schlussendlich leider kein Erfolgserlebnis vergönnt. Aber auf diese Leistung kann mehr als nur aufgebaut werden.

In die erste Halbzeit startete man stark. Von Beginn an war der FC Viktoria die klar bessere Mannschaft und konnte die Gastgeber in der eignen Hälfte einschnüren. Martin und Kulig konnten immer wieder gefährliche Nadelstiche setzen. Hinten stand man kompakt und ließ nichts zu. Kulig konnte auch nach etwas mehr als einer viertel Stunde die erste hochkarätige Chance für sich verbuchen, aber sein Kopfball ging leider weit am Tor vorbei. Martin und Wallace konnten immer wieder gefährlich aus der Distanz ansetzen. Der Platz war nass, tief und schmierig. Nach 29 Minuten verwandelte Anti aus dem Nichts einen Elfmeter für die Heimmannschaft. Zuvor wurde ein Angreifer bei einem der wenigen Konter regelwidrig zu Fall gebracht. Aber die Viktorianer ließen sich nicht verunsichern und machten weiter das Spiel. Keklik konnte jedoch nach 43 Minuten einen Konter abschließen, indem er die Unerfahrenheit des Außenverteidigers gnadenlos ausnutze und durch die Beine unhaltbar ins lange Eck einschob. Völlig unverdient war nun Altlußheim mit 2:0 in Führung gegangen.

In die zweite Halbzeit starte die Viktoria erneut stark und drückte auf den Anschluss. Wallace war e, der den mitgereisten Anhang jubeln lies, als er nach 53 Minuten sehenswert einschob. Nun spielte nur noch die Viktoria. Der Gastgeber versuchte mit teils überhartem Einsteigen eine Niederlage zu verhindern und hatte damit und mit reichliche Hilfe des Schiedsrichters Erfolg. Die Krönung brachte der (Un-) Parteiische nach ca. 75 Minuten, als er alle Viktoria-Zuschauer von der Tribüne verbannen wollte, nachdem Vereinzelte ihren Unmut über die teils sehr fragwürdigen Entscheidungen lautstark kundgetan hatten. Der Schiedsrichter der Partie war mit der eigentlich harmlosen Begegnung völlig überfordert. Es brachte alles Hoffen und Zittern jedoch nichts mehr, mehr als der Anschlusstreffer war nicht mehr drin. Etliche Spielunterbrechungen wurden nicht nachgespielt, daher fehlten am Ende etliche Minuten.

Torfolge: 1:0 Anti (29./FE), 2:0 Keklik (43.), 2:1 Wallace (53.)

SV Altlußheim: Alonso Gutierrez, Gein, Gollner, Schwaab, Minacapilli, Anti, Keklik, Günes, Mündörfer (ab 66. Min. Kawakopulos / ab 89. Min. Cimen), Binz (ab 79. Min. Brandenburger), Schweickert

FC Viktoria: Alter, Sommer (ab 85. Min. Maier), Zimmer, Moczygemba, Wallace, Kümmerle (ab 70. Min. Guida), Kulig (ab 64. Min. Ragni), Duttenhöfer, Martin, Palumbo, Bak (ab 46. Min. Heid)

Schiedsrichter: Ömer Yüksel (VfR Mannheim)